Yoga: Adho Mukha Svasana – Der Hund, abwärtsgerichtet

Adho Mukha Svasana – Der abwärtsgerichtete Hund

Diese Übung stärkt die Arme, die Schultern und den Rumpf. In der Yoga Vidya Grundreihe wird sie im Rahmen des Sonnengebetes geübt. Diese Asana Hundestellung kann auch den Kopfstand ersetzen.

Ein “abwärtsgerichteter Hund” streckt die Wirbelsäule und dehnt gleichzeitig Schultern und Achillessehnen. Durch den Blick nach unten, kann neues Blut in den Kopf strömen und erfrischt so den Geist.

Lust auf Erfrischung? So ist die Reihenfolge:

    1. in den Vierfüßlerstand gehen (hinknieen und mit Armen vorne abstützen)
    2. Hände und Knie sind schulterbreit aufstellen.
      Das Gewicht gleichmäßig zwischen rechter und linker Seite und Händen und Füßen verteilt. Finger weit spreizen. Die Handgelenke sollten senkrecht unter der Schulter sein, die Füße mit dem Spann auf der Matte liegen, der Rücken ist gerade und der Blick geht zur Matte, so dass der Hals lang ist.
    3. Tief durch die Nase einatmen und Zehen aufstellen.
    4. Beim Ausatmen die Arme fest halten und den Po über die Fersen schieben.
      Nun mit geradem Rücken hochdrücken indem die Beine durchgestreckt werden. Die Beinmuskulatur fest anspannen. Die Fersen zum Boden drücken und Po nach oben und hinten. Die Ellenbogen nach außen zeigen und die Schultern nach außen drehen. Den Kopf locker mit dem Blick zu den Knien in Verlängerung zur Wirbelsäule hängen lassen.
    5. Bauch und Beckenboden leicht anspannen
    6. Halte diese Yoga-Übung für 3 – 5 tiefe Atemzüge.
    7. Zum Verlassen der Haltung komm wieder in den Vierfüßlerstand zurück, indem du die Beine beugst und die Knie auf die  Matte sinken.

      Achtung!

      Diese Yoga-Übung nicht machen, wenn ihr Kopfschmerzen oder hohen Blutdruck habt und Schmerzen in den Händen und Schultern!
      Viel Spaß beim erfrischen und nachmachen und wie immer: vorsichtig sein!

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      Mein Leben als Model

      Heute kann ich „Germanys next Top Model“ aus einer ganz neuen Perspektive betrachten. Aus der Model-Perspektive. Und ich kann jetzt ein professionelles Urteil zu der Show abgeben.

      Denn heute war ich selber Model.

      Ich wurde für die MediaMarkt – Homepage geshootet und gegen das, was ich machen musste, können die Topmodel-Wannabes echt einstecken. Die müssen ihre Hände und Arme nicht parallel zueinander, als ob die untere Hand den Ellbogen des oberen Arms an einem unsichtbaren Faden ziehen würde, halten. Und die Hände und Finger müssen nicht parallel zum Boden und zur nicht vorhandenen Waschmaschine zeigen. Das ganze dann auch noch unverkrampft und mit einem bezaubernden Lächeln im Gesicht.

      All das habe ich bravourös gemeistert und habe nach einer extrem anstrengenden halben Stunde Shooting und einer halben Stunde Schminken mein Foto für die nächste Runde erhalten.

      Bald bin ich als Fachverkäuferin zu bestaunen – Updates aus meinem busy Modelleben folgen.

      Yoga: Chakrasana – Die Brücke / Das Rad

      Zum gelungenen Wochenstart lernen wir heute
      Chakrasana – Die Brücke oder auch Das Rad.

      Dieses Asana ist eine Gegenstellung zum Schulterstand und Pflug (beides kommt noch) und gehört zu den 84 Haupt-Asanas.

      Übungsfolge:

      1. in die Rückenlage gehen
      2. Beine anwinkeln
      3. Hände nahe den Schultern legen, Handflächen nach unten
      4. Brustkorb heben, Kopf noch erden. Für Menschen mit weniger starken Arm-Muskeln endet der Übungsaufbau hier.
      5. Arme fest ausstrecken, dabei Ellbogen ganz leicht gebeugt halten, Beine so weit wie möglich strecken – jedoch nicht gerade strecken!!
      6. Position 1-2 Minuten halten
      7. Ganz langsam wieder in die Rückenentspannungsposition (Shavasana) zurück
      8. entspannen und nachwirken lassen

      Wirkung:

      Chakrasana unterstützt die rückbeugende Flexibilität in sehr hohem Maße. Oberschenkel, Bauch, Brust und Schultern werden maximal gedehnt. Dabei werden sowohl Beine und Arme wie auch die Willenskraft gestärkt. Diese Übung zählt zu den Umkehrstellungen, da der Bauch – im Idealfall – höher ist als das Herz. Dadurch verbessert diese Position die Rückfuhr des venösen Blutes zum Herzen und die Regeneration der Bauchorgane.
      Chakrasana nimmt Spannungen aus der Lendenwirbelsäule, stärkt die Handgelenke, die Beine und das Gesäß. Dieses Asana dehnt die Bauchorgane und ist daher gut für die Verdauung. Die Wirbelsäule bleibt oder wird außerdem flexibel. Auch Nackenverspannungen können aufgelöst werden, insbesondere wenn man den Hals tatsächlich entspannt hält (und das geht wirklich!). Die Brücke wirkt stark aktivierend und gilt weiterhin als Verjüngungsübung.

      Für Anfänger entwickelt diese Stellung Willenskraft, Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit, über sich selbst hinauszuwachsen. Für Fortgeschrittene kann die starke Herzensöffnung zu einem Gefühl der Verbindung mit dem Göttlichen führen.

      Vorsicht!
      Bei Problemen im unteren Rücken sollte diese Übung nur nach Absprache mit einem Yogalehrer, Arzt oder Heilpraktiker gemacht werden. Im Zweifel besser auslassen.


      Viel Spaß beim Erlangen neuer Willenskraft!
      🙂
      Einige Textstellen entnommen aus yoga-vidya.de

      Biesd debberd – fohrst nach Wäähn!

      Wir wollten unbedingt einen Tapetenwechsel. Nicht etwa weil unsere Tapeten hässlich wären. Nein. Wir haben gar keine. Unsere Wandfarben sind auch entzückend. Aber dennoch wollten wir mal raus und haben uns in unser Nachbarland Österreich gewagt. Um genau zu sein nach Wien.

      Wien empfängt uns mit einem wunderbaren Stau. Ist allerdings kein Vergleich zu den Münchner Staus und auch nicht zu den Staus auf der Autobahn, was die unfassbare Reisezeit von 6 Stunden erklärt. Wir sind mit dem Auto gefahren. Gleich zu Beginn fahren wir am Schloss Schönbrunn vorbei und freuen uns, 2 Tage später auch drin zu sein.

      Unser Hotel liegt am Heumarkt, zwischen Stadtpark und Schwarzenbergplatz. Wir werden in ein nettes Zimmer einquartiert, welches leider zur Straßenseite zeigt. Dadurch ist an Schlaf nicht wirklich zu denken, man hat das Gefühl, bei offenem Fenster den fetten Brummern und Treckern zu lauschen. Wir ziehen also mitten in der Nacht einen Stock höher. Hier liegt das Zimmer zum Innenhof und ist wunderbar ruhig. Dafür ist es ein Raucherzimmer und das riecht man. Wir müssen Abstriche machen, wir bleiben ja nur 2 Nächte, und schlafen beseelt inmitten der Nikotinwolke ein.

      Noch am Freitag, 02.04.2010, brechen wir direkt nach unserer Ankunft auf und wollen Wien auf eigene Faust erkunden. So laufen wir zum Schwarzenbergplatz und entscheiden uns für die Richtung zum Belvedere, ohne zu wissen das wir da hin laufen. Als wir nach Ewigkeiten und wie sich im Nachhinein enttuppt am Elisabethplatz ankommen, haben wir dann doch Zweifel ob wir Richtung Zentrum gelaufen sind. Wir wählen die bestaussehendste Straße und kommen irgendwann an einer Apotheke vorbei. Die nette Apothekerin erklärt uns den Weg zum Zentrum.

      Als wir endlich am Karlsplatz ankommen, der übrigens auch nicht so weit weg vom Hotel ist, steigen wir in die Tram 1 und fahren bis zum Schwedenplatz. Belohnt wird unsere unglaubliche Tollkühnheit mit einer Fahrt durch das Museumsquartier und diese Aussicht ist wirklich phantastisch. Danach laufen wir Tourimäßig durch die Innenstadt-Shoppig-Straßen und sind auf der Suche nach was Essbarem. Nach 5 Anläufen entscheiden wir uns für einen echt östereichischen Italiener. Das Essen war lecker, die Bedienung unmöglich. Wahrscheinlich, weil wir in Jeans angekommen sind. Wir bösen Touristen. Ich stelle fest, dass es keine gute Idee ist mit einem kaputten Knie so viel zu laufen, deswegen laufen wir nach dem Essen zum Hotel und schlafen erschöpft ziemlich bald ein.

      Am Samstag, 03.04.2010, gehen wir als Erstes zum Naschmarkt.

      Leicht überfüllt und eng, dennoch beeindruckend. Viel besser finden wir jedoch die grandiosen Gebäude auf der linken Wienzeile. Gekauft haben wir nix und so laufen wir nun Richtung Oper und setzen uns dort zu den Pferdchen. Einige der Pferde könnten es mit ihrer grazilen Stehweise durchaus mit Primaballerinas aufnehmen. Wir vermuten, dass sie schwul sind. 🙂

      Nach dieser Erholungspause fahren wir nochmals zum Museumsquartier um uns dort insbesondere das Rathaus nochmal anzusehen, fahren zur spanischen Reitschule – sehr imposant!, besuchen das Sacher Café von außen, wagen uns zum Hofzuckerbäcker Demel rein und bekommen nach 25 Minuten Wartezeit auch direkt einen der vielen leeren Tische zugewiesen … Der Bestellvorgang an sich ist schon einen Besuch wert: wenn man einen Kuchen bestellen möchte – und man geht dort nur zum Kuchen essen hin – wird man von der mehr oder weniger freundlichen Kellnerin aufgefordert, zur Kuchenbar zu gehen und sich einen Kuchen auszusuchen. Man geht also zu der Bar hin, kuckt sich alles an, wählt ein Sahneteil aus, wird dann darauf hingewiesen, dass genau dieser Kuchen nur für Diabetiker gedacht ist (1. steht das nirgendwo, 2. woher will die wissen das man keiner ist?) , man lässt sich anschließend aufzählen was es alles gibt und entscheidet sich sodann für den „süßen“ Schokoladenkuchen. Aha. Ok. Dann bekommt man einen kleinen rosa Zettel in die Hand gedrückt mit einer Nummer drauf, setzt sich an seinen Platz, 2 Sek. später kommt die Bedienung, holt den Zettel ab, bringt 3 Sek. später den Kuchen von der Bar. …ABER! Es war wirklich ein Erlebnis und unglaublich lecker.

      15,-€ später (1 Stück Kuchen, 2 Kaffee) verlassen wir den Demel und genießen noch die touristischen Sehenswürdigkeiten.

      Am 04.04.2010 fahren wir zum Schloss Schönbrunn und wandern durch die Anlage. Wie muss sich Maria Theresia mit ihren 16 Kindern hier wohl gefühlt haben? Sofort stelle ich mir vor wie es ist, sie zu sein, und 5,20€ für einen Liter Wasser auszugeben … Wir wandern hoch zur Glorietta und haben einen tollen Ausblick über Wiens Außenbezirk.

      Statt einer Führung gönnen wir uns noch einen Gang über den Ostermarkt direkt vor dem Schloss. Unseren Wien-Ausflug beenden wir mit einem Sprung zum Hundertwasserhaus und fahren alsbald glücklich und zufrieden nach Hause. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!

      Yoga: Paschimothanasana (Vorwärtsbeuge)

      Okay. Fangen wir an. Mit etwas Leichtem, damit sich keiner übernimmt.
      Heute lernen wir die Vorwärtsbeuge – Paschimothanasana.

      Die Übungsfolge

      1. Mit geradem Rücken hinsetzen, die Beine ausstrecken
      2. Arme nach oben strecken
      3. Den unteren Rücken gerade halten – einatmen
      4. Gerade mit den Armen zu den Füssen nach vorne beugen, soweit wie möglich
      5. Beine durchstrecken und fest auf dem Boden anliegen lassen
      6. Schultern locker lassen, Arme locker fallen lassen – ausatmen
      7. Die Position 1-5 Minunten halten – atmen lassen
      8. Langsam aus der Stellung in Ausgangsposition zurück kommen – einatmen
      9. 3x wiederholen
      10. Nach dem 3. Mal versuchen, die Zehen mit den Händen zu greifen, Arme strecken, Rücken durchstrecken, als ob ihr ein Hohlkreuz hättet – ausatmen
      11. Zur Ausgangsposition zurück kommen
      12. lockern

      Wirkung:

      Diese Übung treibt den Atem an. Alle Bauchmuskeln werden kräftig beansprucht, so dass Fettansatz am Unterleib verringert wird. Es ist bei regelmäßigem Üben wirkungsvoll gegen Fettleibigkeit oder Fettsucht.  Dieses Asana regt außerdem die Bauchinnereien an, wie Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse. Es steigert die peristaltische Bewegung der Gedärme, beseitigt Verstopfung, heilt Hämorrhoiden und kann vor Zuckerkrankheit schützen. Auch gut um die Rückenmuskulatur zu stärken. Die Nerven im Bereich der Lende und der Sympathikus werden gekräftigt und gesund erstalten. Das Rückgrat wird geschmeidig und begründet nach Yoga-Übermittlungen ewige Jugend.

      Viel Spaß beim üben und Frohe Ostern! 🙂