Interview mit einem Marketingprofi: Annika Leopold

inspirations-interview mit annika leopold1.pngAuch mit Annika verbindet mich ein gemeinsamer Arbeitgeber. Unsere Zusammenarbeit war nur von kurzer Dauer aber dafür umso erfrischender und sehr besonders.

So ist auch Annika – besonders. Weil sie tolle, innovative Ideen hat, echt viel weiß, nicht nach dem Standard geht, dabei unheimlich charismatisch, menschlich auftritt und mit der perfekten Prise Humor ausgestattet ist. Gespräche mit ihr sind nie langweilig sondern inspirierend und motivierend.

Annika arbeitet selbständig als Marketingprofi und bedient sämtliche Facetten des Marketingbereichs. Ihr Portfolio reicht vom Marketing Coaching über gesamte Projektbegleitungen sowie Interim Marketing und Schulungen wie auch strategisches Marketing. Außerdem wird sie ab Frühjahr 2017 eine Kreativwerkstatt eröffnen. Hier geht’s zu ihrer Website.

Ich freue mich sehr, dass sich Annika bereit erklärt hat ein Interview durchzuführen und sogar noch mehr Fragen beantwortet hat. 🙂

Welches war deine bisher größte Herausforderung?

Ehrlich? Die größte und auch schönste Herausforderung in meinem Leben waren und sind bis jetzt meine beiden Kinder. Muttergefühle und Muttersein hatte ich sowohl gefühlstechnisch als auch aufgabentechnisch völlig unterschätzt. Eine Herausforderung, an der ich täglich wachse!

Würdest du dich wieder selbständig machen?

Ja, in jedem Fall. Die Vielfalt an Themen, Menschen, Projekten, Locations und Aufgaben habe ich in der Form noch nie erlebt. Das Gefühl, etwas komplett selber in der Hand zu haben und schlussendlich Entscheider zu sein, in welche Richtung du gehst, ist schon sehr beflügelnd. Sicher gibt es auch ab und an Momente, wo ich mir manchmal wünsche, einfach nur „Teil von….“ zu sein. Aber die sind meist schnell wieder verflogen.

Welches war deine größte Lernerfahrung?

Dass Menschen tatsächlich eher über Maulwurfshügel stolpern als über Berge.

Welcher ist der beste Rat, den du bekommen hast?

Der beste Rat, den ich je bekommen habe, ist der meiner Mutter: „Wenn du eine Sache nicht ändern kannst, dann ändere deine Einstellung dazu.“ Er hat mir sowohl im privaten als auch beruflichen Bereich extrem viele (Herzens-)Türen geöffnet. Und vor allem hat er dazu geführt, dass ich mit vielen Situationen wesentlich besser und großherziger umgehen kann als früher.

Welchen einen Ratschlag würdest Du einem Neugeborenen für sein Leben mitgeben?

Follow Your Bliss!

Was inspiriert dich?

  • Unkonventionelle Querdenker
  • Menschen mit dem Blick für das Wesentliche
  • Macher, die Mut haben, zu machen und nicht nur zu reden
  • Raffinierter Wortwitz
  • Einfach schöne, spirituelle Umgebungen, seien es Räumlichkeiten, Landschaften, Szenetreffs oder Teile der Natur

Wofür bist du dankbar?

Ich bin dankbar dafür, dass „Kopf, Herz und Hand“ bei mir gut miteinander können, meine Familie gesund ist und dass mein enges Umfeld mir den Freiraum gibt, den ich brauche. So kann ich gestalten, lieben, leben und lachen.

Was hast du mit den meisten Menschen gemeinsam?

Dass ich, wenn es zu bequem wird, aufhöre, gut zu sein.

Worin unterscheidest du dich von den meisten Menschen?

Ich habe einen kleinen Leberfleck hinter dem rechten Ohr. 🙂
Nein, im Ernst, ich glaube, ich bin gut darin, andere Menschen mitzuziehen und für eine Sache zu begeistern – auch in schwierigen Situationen.

Welche eine Sache in der Welt würdest du gern ändern?

Ich verabscheue jegliche psychische und physische Gewalt an Kindern, Tieren oder prinzipiell schutzlosen Geschöpfen, die nicht in der Lage sind, sich zu wehren.

Wann fühlst du dich am meisten in „deinem Element“, was liebst du?

Wenn ich eine Sache „wuppen“ muss und ein Team habe, das pragmatisch und leidenschaftlich bei der Sache ist!

Wie gehst du damit um, wenn etwas in deinem Leben nicht so funktioniert, wie du es dir vorstellst?

Das hängt ganz davon ab, was es ist. Meist gehe ich erst einige Zeit mit mir selbst schwanger und versuche herauszufinden, wo meine Pain Points liegen und was ich ändern kann. Dann beziehe ich natürlich meine engen Vertrauten oder die entsprechenden Akteure mit ein und manchmal wirkt das schon an sich reinigend. Mir liegt es nicht, über einen langen Zeitraum unzufrieden zu sein, ich weiß meist relativ schnell, was ich ändern muss. Ab und zu brauche aber auch ich mal den Tritt in den Allerwertesten 🙂

Stimmt dein Kindheitstraumberuf mit dem überein, was du jetzt tust?

Nein, ganz und gar nicht. Ich wollte immer Tierärztin werden. Das wäre heute das, was ich am wenigsten könnte!

Welche Frage würdest du dir stellen? Beantworte sie.

Frage: „Wann gehst du denn mal wieder zum Sport?“ Antwort: „Morgen.“ 🙂

Vielen Dank für das tolle Interview. 🙂

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