Happy New Year!

2017

Wieder verabschiedet sich ein Jahr von uns – es hat uns erfreut mit schönen Momenten, begeistert mit besonderen Erlebnissen, angespornt durch lang ersehnte Erfolge, aufgeheitert mit schönen Stunden an der Seite lieber Menschen.

Es hat uns betrübt durch alltägliche Sorgen, deprimiert mit so mancher Niederlage, traurig werden lassen durch böse Worte oder diverse Ungerechtigkeiten.

Es hat uns berührt, uns verzaubert, uns vom Hocker gerissen. Es hat uns wütend gemacht, uns abgestoßen, uns zweifeln lassen. Ein Wechselbad der Gefühle, das sich nun mit rauschendem Getöse von uns verabschiedet.

Was auf uns wartet, sind neue unvergessliche Wochen, neue spannende Tage, angefüllt mit nervenaufreibenden Stunden und aufregenden Sekunden. Der Reiz ist, nicht zu wissen, was kommt.

Ich bedanke mich für deine Loyalität auf meinem Blog und wünsche dir ein umwerfendes, einmaliges neues Jahr 2017!

Herzliche Grüße,
Joanna

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Dein Vision Board – kraftvoll in’s Neue Jahr

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Bildquelle: coachfederation.org

 

Mit dem Vision Board kannst du nun all deine Ergebnisse der letzten drei Tage nochmals visuell festhalten oder du nutzt das Vision Board als alleinige Hilfe um dein Neues Jahr in Angriff zu nehmen.

Alle, die hier regelmäßig mitlesen, wissen, dass ich im Sommer schon mal einen Artikel dazu geschriebenhabe. Aber ich liebe Vision Boards, weil sie kraftvolle Werkzeuge sind, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was ich wirklich in mein Leben ziehen möchte.

Der Sinn hinter Vision Boards ist es also, dich mit den Dingen zu umgeben, die du anziehen möchtest, denn dann verändert sich dein Leben so, dass du dies wirklich in dein Leben ziehst. Und es funktioniert!

Schnapp dir ein paar Magazine, Zeitungen – am besten aus allen möglichen Bereichen (Mode, Reisen, Wohnen,…) und / oder recherchiere für dein Vision Board im nach den Bildern, die dich ansprechen.

Es gibt drei Möglichkeiten, wie du dein Vision Board erstellst.

  1. Entweder, du sammelst alles, was zu den erarbeiteten Themen der letzten Tage passt.
  2. Oder, du sammelst einfach generell alles, was dich anspricht.
  3. Oder, du kombinierst beides.

Egal wie, bei diesen Vision Boards wirst du eine ganze Menge über deine verborgenen Wünsche lernen und was es heißt, dein authentisches Ich zu leben. Es eignet sich toll als Vorbereitung für einen neuen Lebenseinschnitt oder zu einem Geburtstag, zu Neujahr oder nach einer Trennung mit darauffolgendem Neustart.

Und jetzt geht’s los:

Schneide oder drucke aus was dich anspricht ohne dir jetzt darüber Gedanken zu machen, warum es dich anspricht. Egal ob es ein Hund ist, der dir gefällt oder eine nebelige Landschaft. Oder suche konkret nach Themenfeldern, die du dir erarbeitet hast.

Angenommen, du möchtest Yoga machen: Du würdest dein Vision Board mit allem bekleben, das für dich zu Yoga gehört, wie Asanas, ein Buddha, eine Matte, etc.

Wenn du gerne im Grünen wohnen würdest, dann schneide den Ausblick auf einen Park oder die umliegenden Berge aus. Wenn du eine Terrasse möchtest, dann kleb auch die auf dein Board.

Diese Couch hättest du gerne in deinem Wohnzimmer? Dann ab aufs Vision Board damit.

Du möchtest gerne Klavier lernen? Dann schneide ein für dich ansprechendes Bild dazu aus und kleb es auf dein Board.

Denk zuerst mal nicht darüber nach, ob bzw. wie du dir das leisten kannst. Vertraue einfach deinem Gefühl und nicht der Ego-Stimme in dir die dich fragt: „Wer wird denn das bezahlen? Was glaubst du denn wer du bist?“

Wenn dir solche inneren Gedanken kommen, dann sei dir bewusst, dass es dein Ego ist, das dich gerne klein halten möchte. Lächle einfach in dich rein, und mach weiter damit dir dein Traumleben zu erschaffen.

Selbst dein Ego wird überrascht sein was sich aus einem einfachen Vision Board alles entwickeln kann!

Wenn du auch Bilder gewählt hast, die erstmal gar nichts mit deinen Themen zu tun haben, setze dich ruhig hin und gehe nochmal jedes von dir ausgewählte Bild durch:
Was möchte es dir sagen? Möchtest du ein Haustier? Oder jemanden der dich bedingungslos liebt? Möchtest du mehr Ruhe in deinem Leben? Du wirst dir sicher ziemlich schnell klar darüber sein, was dir jedes dieser Bilder sagen möchte!

Vision Board prominent platzieren

Die Erstellung eines Vision Boards bringt natürlich nichts, wenn du es nach der Erstellung im Keller oder auf dem Dachboden platzierst. Es sollte schon sehr prominent an einem Ort platziert werden, an dem du jeden Tag auch vorbei kommst. Geeignet ist das Arbeitszimmer, falls du eins hast, oder der Flur vor dem Schlafzimmer.

Da du beim Vision Board so ehrlich mit deinen Zielen sein sollst wie möglich, ist so ein Vision Board natürlich auch etwas sehr Persönliches. Deswegen tun sich viele Leute schwer bei der Platzierung des Vision Boards, da ja Familie und Freunde das Board sehen könnten, wenn sie zu Besuch kommen. Aber keine Angst. Vor allem Freunde und die eigene Familie sollten Verständnis für deine persönlichen Ziele und Visionen aufbringen. Trotzdem bietet wahrscheinlich jedes Haus oder jede Wohnung einen Platz, an dem dein Vision Board nur für dich sichtbar ist wie ein Arbeitszimmer oder das eigene Schlafzimmer.

Als Alternative bietet es sich auch an, das Vision Board digital zu gestalten. Damit du nicht in die Situation kommst, dein Board nicht mehr regelmäßig anzuschauen, wäre eine Alternative, dein Vision Board als Hintergrundbild auf den PC zu speichern.
Es gibt auch Online-Anbieter wie http://www.preneur.de/vision-board-erstellen/, allerdings habe ich damit keine Erfahrungen gemacht.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei der Erstellung deines Vision Boards und vor allem bei der Verwirklichung deiner Wünsche und Träume!

Merken

Befreie dich von toxischen Menschen

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Wir alle kennen sie: Menschen, die uns Kraft und Energie rauben, die eine abgestumpfte Leere hinterlassen. Menschen, die man aus einem Pflichtgefühl heraus trifft, die aber nichts zurückgeben – ich meine emotional. Menschen, die nicht einmal merken, das sich alles immer nur um sie dreht und die sich für dich gar nicht interessieren. Nur um bei ein paar Beispielen zu bleiben. Das sind sog. toxische Menschen.

Der Psychologe Alber J. Bernstein, Autor des Buches „Emotionale Vampire“, bestätigt uns, dass die größte Schwierigkeit beim Versuch, eine Beziehung zu dieser Art Mensch aufzubauen, darin bestehe, dass sie uns unsere Energie rauben, uns die Luft zum Atmen nehmen und sich dessen vollkommen bewusst sind.

Bernstein betont, dass toxische Personen Experten darin seien, Beziehungen aufzubauen, in denen sie die andere Person geradewegs „aussaugen“ und somit zu einem wahren Meister der Vergiftung werden, daher auch ihr Name.

Letztendlich führt dies dann dazu, dass wir uns gegenseitig so lange als für uns nützliche Instrumente benutzen, bis wir bestimmte persönliche Ziele erreicht haben.

Aber um uns eine hohe Lebensqualität zu sichern, sollten wir vermeiden, bis an diesen Punkt zu kommen. Und darum geht es im heutigen Artikel, in der heutigen „Aufgabe“. Ich möchte dir dabei helfen, dich von toxischen Menschen zu distanzieren.

Alles schön und gut, aber wie gehe ich vor?

  1. Gehe entweder in Gedanken deinen Freundes- und Bekanntenkreis durch oder erstelle dir eine Liste mit den Namen aller Personen, mit denen du häufig zu tun hast, die also präsent in deinem Leben sind.
    Hilfreich beim Werten deiner Beziehungen zu diesen Personen kann die Frage sein, wie du dich nach einem Gespräch, nach verbrachter Zeit mit der entsprechenden Person fühlst.Es geht hier dabei nicht darum, eine Phase zu bewerten, denn natürlich hat auch die Beziehung zu einem geliebten Menschen seine Höhen und Tiefen. Jeder Mensch hat schwierige Phasen und wohl auch seine Launen.

    Es sind explizit Personen gemeint, die aufgrund ihres Charakters, ihrer Persönlichkeit permanent negativ sind und dich das spüren lassen.

  2. Gehen nun nochmal deine (gedankliche) Liste durch: Welche Kontakte stellen für dich eine Bereicherung dar, welche sind neutral und welche eher belastend?Die bereichernden Beziehungen sind die wertvollen Schätze in deinem Leben. Den Kontakt zu diesen Personen gilt es wertzuschätzen und zu pflegen.
  3. Mache dir nun darüber Gedanken, auf welche Art und Weise du den Kontakt, der bei dir negative Emotionen hervorruft, beenden oder so weit wie möglich einschränken kannst.

    Das ist oft natürlich nicht ganz einfach. Schließlich möchte man niemanden verletzen. Oftmals ist eine vollständige Beendigung des Verhältnisses auch nicht möglich, z. B. wenn es sich bei der unliebsamen Person um einen Nachbarn,  Verwandten oder Arbeitskollegen handelt.

    Versuche in diesem Fall, zumindest die Kommunikation mit dem betreffenden Menschen zu reduzieren und auf Distanz zu gehen. Ist das Verhältnis zu einer solchen negativen Person ohnehin nicht besonders eng, dann fällt es in der Regel leicht, sich von dieser Person zu trennen.

    Wenn du es schaffst, ist ein entsprechendes Gespräch mit der betreffenden Person natürlich das Beste, das du tun kannst.

Erste Hilfe-Tipps:

Verzichte ansonsten in Zukunft darauf, diese Menschen zu dir nach Hause einzuladen oder Einladungen anzunehmen. Halte unerwünschte Telefonate und Gespräche kurz.

Im Job entscheidest du, mit welcher Person du bspw. zu Mittag essen oder deine  Pausen verbringen magst.

Es ist allerdings alles andere als einfach, belastende Verhältnisse – ob im geschäftlichen oder privaten Bereich – zu beenden. Manchmal ist dies vielleicht auch gar nicht möglich. Aber es muss ja nicht gleich von heute auf morgen geschehen. Eine Reduzierung des Kontakts auf ein erforderliches Minimum lässt sich schon leichter umsetzen und sollte im Interesse des eigenen Wohlergehens angestrebt werden.

Distanziere dich von allem, was dich von dir selbst distanziert

Dein perfekter Tag – Dream Big

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Heute geht es darum, deinen perfekten Tag zu entwerfen. Die einzige Bedingung: es ist kein Urlaubstag! Und: versuche nicht, alles unterzukriegen was jetzt ist.

Dein Bild, deine Vorstellung von deinem Leben, deines Jobs, deiner Familie, deiner Freunde und allem, was zu dir und deinem Leben gehört. Alles ist möglich, denn es ist dein perfekter Tag.

Diese Übung kann sehr kraftvoll sein und hilft dabei, sich mit denen eigenen Wünschen nochmals genauer auseinanderzusetzen. Oder wenn der rote Faden fehlt. Mit dem Bild von deinem perfekten Tag erhältst du die Möglichkeit, dir den Alltag zu kreieren, der nur sehr geringfügig von deiner Idealvorstellung abweicht.

Du benötigst etwas Zeit, du kannst träumen und aufschreiben, Bild-Collagen entwerfen, was immer dir dabei hilft deinen perfekten Tag zu kreieren, ist richtig. Ich verlinke dir hier eine Vorlage zum ausdrucken.

Und so erschaffst du dir deinen perfekten Tag:

  1. Sorge für eine für dich angenehme Atmosphäre: kuschel dich in eine Decke ein, schalte ruhige Musik ein und wenn du das magst, dein Smartphone aus.
  2. Und stelle dir nun deinen „perfekten Tag“ vor. Wie gesagt, die Bedingung ist: es ist kein Urlaubstag!
    • Beginne morgens mit dem Aufstehen:
      Was siehst du, wo frühstückst du, wer ist bei dir?
    • Wo bist du? In einer Wohnung, einem Haus, einem Hotelzimmer? Denke daran – es ist dein perfekter Tag, alles ist möglich!
    • Was passiert danach? Gehst du zur Arbeit, gehst du ins Freie? In ein Büro? In ein Studio, in eine Galerie oder einfach zum Laptop?
    • Wie ist das Wetter? Ist es warm und sonnig? Bist du am Meer oder in den Bergen? Oder ganz woanders?
    • Was tust du dort? Lebst du dort? Was ist deine Arbeit? Mit wem arbeitest du? Im Team oder alleine? Sieh genau hin. Ganz genau.
    • Was tust du danach? Gehst du zum Mittagessen oder zum Sport? Machst du Yoga oder ein Mittagsschläfchen? Hast du viel Zeit für dich oder deine Familie? Denk daran, es ist dein perfekter Tag.
    • Gehst du abends zum Essen aus oder kochst du ein Abendessen in einer tollen Küche in der es an nichts fehlt?
    • Was machst du danach? Führst du anregende Gespräche mit deinem/r Partner/in oder genießt du den Sternenhimmel?
  3. Gehe so Schritt für Schritt den gesamten Tag durch. Sieh dir an, wofür du Zeit hast an deinem perfekten Tag, wer dich begleitet, wo du dir Kraft holst und was dich erfüllt. Es gibt nichts was nicht erlaubt ist. Mach’s dir aber nicht zu einfach. Streng dich an und spüre, wie es sich anfühlt in dem Pool zu schwimmen oder die luxuriöse Massage zu genießen.
  4. Nimm dir danach deinen Zettel und Stift zur Hand und notiere dir alles woran du dich erinnern kannst oder skizziere und male es, wenn du das lieber machst. Du kannst diese Übung auch mit jemand anderem machen, der dich Schritt für Schritt durch diesen Tag begleitet und dir die Fragen dazu stellt.
  5. Wenn du alles aufgeschrieben hast, lies dir nochmal durch wie dein perfekter Tag aussieht und spüre in dich hinein, wie sich das anfühlt.
  6. Betrachte nochmal genau womit du deine Zeit verbringst, wofür du dich begeisterst, was dir wichtig ist. Wenn du magst, dann markiere oder kreise dir alles ein, das dir wichtig erscheint, das deine Werte widerspiegelt.
  7. Frage dich: Was kannst du von deinem perfekten Tag lernen? Wann macht dich Arbeit glücklich? Unter welchen Rahmenbedingungen bist du zufrieden?
  8. Überlege dir im nächsten Schritt, was du davon in dein jetziges Leben schon so oder abgewandelt und an jetzt angepasst, integrieren kannst.
  9. Und dann praktiziere ihn, deinen perfekten Tag. Erlebe ihn, fühle, rieche und höre ihn für die nächsten 30 Tage jeden Tag! Verfeinere die Bilder, male sie weiter aus, werde facettenreicher, spezifischer. Mal schwarz und weiß, mal in Zeitlupe.
  10. Bleib dran, an deiner Vorstellung von deinem perfekten Tag. Überlege dir, wie du immer mehr davon in deinen Alltag einbauen kannst.

Ich wünsche dir wunderbare Ideen und kraftvolle Bilder!

 

 

Dein Lebensrad – Finde deine Balance

Vielleicht hast du schon eine Weile das Gefühl, dass dir dein Leben aus dem Ruder läuft oder einige Lebensbereiche irgendwie nicht so ganz stimmig sind. Vielleicht hast du auch „nur“ so ein latentes Gefühl das etwas nicht stimmt.

Egal was, manchmal, wenn das Leben zu stressig wird und all unsere Energie auf ein bestimmtes Projekt gerichtet ist, ist es nur allzu leicht und menschlich aus der eigenen Mitte zu geraten, nicht mehr in Balance zu sein. Und damit allen wichtigen Lebensbereichen nicht genug Aufmerksamkeit zu schenken. Das kann auf Dauer zu Frustration und immensem Stress führen.

Dann brauchen wir eine Perspektive auf unser Leben, die „Helikopter-Pespektive“. Damit wir wieder unser Leben in Balance bringen können.

Hier kann das sog. Lebensrad helfen. Es hilft dabei, jeden deiner Lebensbereiche zu reflektieren und zu verdeutlichen, welche Bereiche genau in Disbalance stehen. Und damit, welche also mehr Aufmerksamkeit benötigen.

Dieses nachfolgende Bild zeigt dir ein Beispiel, wie so ein Lebensrad aussehen könnte.

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Du kannst dir entweder eine nüchterne Vorlage von mir ausdrucken, die ich dir hier bereitgestellt habe, oder du erstellst dir einfach selbst dein eigenes Rad. Dafür benötigst du nur Papier, Stift und ggf.ein Lineal.

  1. Definiere zuerst die Bestandteile deines Lebensrads, damit du weißt, wieviele Abschnitte du benötigst. 

     

    Was macht für dich ein Leben in Harmonie und Balance aus? Was brauchst du, um zufrieden und glücklich zu sein? Ideen wären:

    • Familie
    • Beruf / Karriere
    • Freunde
    • Persönliche Entwicklung
    • Gesundheit
    • Engagement
    • Lernen / Wissen
    • Sicherheit
  2. Zeichne nun deinen Kreis auf das Blatt Papier und teile ihn in verschiedene Abschnitte auf – wie ein Kuchendiagramm. Es werden so viele Kuchenabschnitte, wie für dich relevante Lebensbereiche. I.d.R. sind es 8-10 Lebensbereiche.Anm.: Du kannst natürlich auch eine vollkommen andere, für dich passende Grafik entwickeln und gestalten. Vielleicht gefallen dir Balken besser oder ein Spinnennetz. Weitere Varianten verlinke ich dir hier.
  3. Schreibe deine Lebensbereiche in die Abschnitte.Wenn du möchtest, kannst du über dein Lebensrad noch ein Lebensmotto, ein übergeordnetes Ziel oder einen Wert notieren, der dir persönlich wichtig ist. Dann kannst du – wenn du dein Lebensrad betrachtest – auch immer überprüfen, ob das, was gerade ist, auch zu deinem Lebensziel passt.
  4. Die verschiedenen Lebensbereiche benötigen zu unterschiedlichen Zeiten ein unterschiedliches Level an Aufmerksamkeit. Als nächstes überlegst du dir, wie viel Aufmerksamkeit du deinem jeweiligen Lebensbereich aktuell schenkst. Dabei hilft dir die Skala von 1 (niedrig) – 10 (hoch). Markiere den Punkt, an dem du gerade stehst.
    Niemand schaut dir zu, es ist dein ganz eigenes Lebensrad. Sei ehrlich zu dir selbst.Visualisierungen machen uns Dinge bewusster, die wir vielleicht schon geahnt hatten – sie helfen uns, unsere Situation besser zu greifen und Ziele zu definieren.
  5. Verbinde nun alle Punkte miteinander.Schau dir dein Lebensrad ganz in Ruhe an. Ist dein Rad ausgewogen, in Balance?  Frag dich, ob du das, was du siehst, gut findest. Fällt dir vielleicht irgendetwas auf? Würdest du gern etwas verändern?
  6. Ein Leben im Gleichgewicht bedeutet nicht, dass du in jedem Lebensbereich auf einer 5 stehen solltest: manche Bereiche benötigen wie erwähnt mehr Aufmerksamkeit als andere. Du wirst vermutlich einige Kompromisse schließen und Entscheidungen treffen, da deine Zeit und Energie nicht unendlich sind.Die nächste Frage ist also, welches das Idealmaß pro Lebensbereich wäre?
    Binde deine Idealskalierung in dein Lebensrad mit ein, gern mit einer anderen Farbe.
  7. Nun hast du eine Visualisierung deiner gegenwärtigen und idealen Lebensbalance. Wo liegen die Lücken? Das sind diejenigen Lebensbereiche, die deine Aufmerksamkeit am ehesten benötigen.Beachte dabei, dass Lücken auch in beide Richtungen gehen können. Es gibt ganz sicher Lebensbereiche, die nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die du gerne hättest. Aber vielleicht gibt es auch Lebensbereiche, die zu viel Aufmerksamkeit von dir erhalten als du eigentlich möchtest. Das sind die Lebensbereiche, die deine Energie
    rauben.
  8. Nachdem du nun die Lebensbereiche identifiziert hast, die deine Aufmerksamkeit benötigen, ist es wichtig, Maßnahmen zu planen um deine Balance wieder herzustellen.Beginne mit den Bereichen, in denen du ein höheres Level erreichen möchtest: womit kannst du anfangen um deine Balance wieder zu erlangen?

    Dann widme dich den Bereichen, die dir Energie rauben: womit kannst du aufhören / was kannst du beenden oder delegieren? Kannst du deine Prioritäten anders setzen?Schreibe deine Maßnahmen auf ein extra Blatt Papier oder so, wie es für dich passend ist.

    Ich habe mir beispielsweise ein Büchlein zugelegt und arbeite mit Balken. Auf der gegenüberliegenden Seite habe ich Platz für die dazugehörigen Maßnahmen.

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    Achte darauf, dass du deine Punkte möglichst konkret und positiv formulierst. Hast du bspw. im Bereich „Gesundheit“ festgestellt, dass du kurzatmig bist weil du rauchst, wäre eine geeignete Formulierung und Maßnahme: „Beobachten, in welchen Situationen ich zu einer Zigarette greife“ oder „Max. 5 Zigaretten am Tag rauchen“ anstatt „Mit dem Rauchen aufhören“.

    Definiere noch, ab wann du deine Punkte angehst. Vielleicht benötigen einige Punkte eine gewisse Vorlaufzeit weil du dich einlesen oder bestimmte Einkäufe erledigen musst.

Wichtig ist, dass du Veränderungen in kleinen Schritten angehst. Steht einer deiner Lebensbereiche bspw. auf zwei Punkten, musst du nicht morgen gleich eine Zehn haben. Wie wäre es denn erst einmal mit einer Drei, dann einer Vier usw.? Setze dir Ziele und stelle dein Leben langsam, aber dafür nachhaltig um!

Es geht auch nicht darum, dass du einen perfekten Kreis hinbekommst. Vielleicht reicht dir in manchen Lebensbereichen eine niedrigere Zahl, weil sie dir eben nicht so wichtig sind wie andere. Das ist ja dein Rad! Dein Rad, deine Regeln!

Und wenn es nicht läuft?

Dein Lebensrad ist nichts, das feststeht. Es ist etwas, dass sich verändert. Deshalb kannst du es in gewissen Zeitabständen immer mal wieder zeichnen. Du siehst dann, ob und was sich verändert hat. Das hilft dir, deiner Linie treu zu bleiben und nicht den Fokus auf die wichtigen Dinge im Leben zu verlieren.

Vergiss bei alldem nicht den Spaß und das gute Gefühl, das eine Veränderung auch mit sich bringen kann. Frohes Umsetzen!

Frohe Weihnachten!

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Die Weihnachtszeit ist eine Zeit, einmal innezuhalten sowie eine Zeit, um vielleicht neue Ziele anzusteuern. Ich wünsche dir dabei viel Glück und Erfolg sowie Zeit für „Mußestunden“.

Vom 27.-30.12.2016 erhältst du hier auf meinem Blog leichtgewichtige Impulse um das neue Jahr zu deinem Jahr zu machen! Du kannst entweder alles mitmachen oder nur einen Impuls davon umsetzen. Egal was, mach es für dich passend.

Für die Umsetzung brauchst du:

  • Papier
  • evtl. ein Heftchen oder Büchlein
  • Post-it’s
  • Stifte
  • evtl. Kamera (Smartphone-Kamera tut es auch)
  • Schere
  • alles, was du benötigst um kreativ zu sein
  • eine offene Haltung um zu experimentieren
  • Neugierde

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Nun aber erstmal:

Fröhliche Weihnachten, besinnliche Festtage im Kreise deiner Liebsten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht dir von ganzem Herzen

Joanna