Deine Zeit & was du damit machst

Weißt du, wie du deine Zeit investierst? Wie viele Stunden am Tag du mit Menschen oder Tätigkeiten verbringst, die dir wirklich Spaß machen und die gut für dich sind? Und wie viele mit Dingen und Personen, die dir mehr Kraft rauben als sie dir schenken?

Kennst du das Gefühl, den Großteil deiner Zeit mit Dingen zu verbringen, die du nicht gerne tust und die dich zu viel Kraft kosten? Welche Dinge das genau sind und wie viel Zeit du tatsächlich dazu aufwendest, kannst du oft gar nicht beantworten?

Dann habe ich heute eine wunderbare Übung für dich, um dich auf eine begrenzte Ressource zu sensibilisieren: deine Zeit!

Ihr wisst ja inzwischen, dass ich eine ganz große Fürsprecherin von Visualisierungen bin. Deshalb gefällt mir diese Übung sehr, da sie dabei hilft, dass Verhältnis zwischen positiven und nicht so tollen Dingen zu visualisieren.

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Und so geht’s:

  1. Schnappe dir ein großes Blatt Papier, am besten in DIN A3.
  2. Unterteile das Blatt jetzt in sieben Spalten. Jede Spalte steht für einen Wochentag einer ganz normalen Woche in deinem Leben.
  3. Gehe jetzt jeden Tag Stunde für Stunde durch: Was tust du? Mit wem bist du zusammen?
  4. Wähle für die Antwort ein passendes Post-it aus und entscheide dich dabei zwischen Love oder Hate: verwende ein grünes Post-it für all das, was für dich positiv ist. Verwende ein rotes Post-it für alles, was negativ ist.
    Positiv kann eine Tätigkeit sein, die dir Freude bereitet oder die Begegnung mit einem Menschen, der dich bereichert und positiv gestimmt zurück lässt. Negativ sind Dinge, die bei dir negative Assoziationen auslösen. Auch hier können es Tätigkeiten oder Menschen sein, die du nicht magst und die dir Kraft rauben.
  5. Benenne jede Tätigkeit auf der Vorderseite der Klebezettel möglichst knapp, z.B. „Kinder ins Bett bringen“ oder „Kaffee-Pause“. Beschreibe auf der Rückseite in ein paar Sätzen, was diese Momente oder Begegnungen für dich positiv macht.
    Denke nicht zu lange und zu differenziert darüber nach. Das erste Bauchgefühl reicht – sagt dein Bauch Love oder Hate? Ein Weder noch gilt in diesem Fall nicht. Entscheide dich für eine Kategorie!
  6. Am Ende sollte die ganze Woche mit Grün und Rot beziehungsweise mit Love und Hate bedeckt sein.
  7. Im nächsten Schritt gewichtest du jeden Tag: hänge pro Spalte alle grünen Notizzettel nach oben, alle roten nach unten, sodass nun oben all die Dinge hängen, die dein Leben bereichern und dir Auftrieb geben. Unten hingegen die Dinge, die dir Kraft rauben und dich runterziehen. Schau dir das Verhältnis genau an. Welche Seite überwiegt? Oder sind beide Hälften ausgeglichen? Entspricht die Darstellung deinem Gefühl vor der Übung?
  8. Überlege dir jetzt, was du tun kannst, um mehr grüne Zettel hängen zu haben und die roten Zettel zu reduzieren. Verwende dafür gerne ein neues Blatt Papier oder ein Notizbuch oder etwas anderes, das für dich passt.
  9. Unterziehe die Punkte einem Realitäts-Check: ist das so umsetzbar? Wie gewichtest du die einzelnen Umsetzungen?
    Tipp: überlege dir gern kleine Schritte, wie du dein Ziel erreichen kannst.
  10. Und nun ausprobieren! Schau, wie sich was umsetzen lässt und nimm dir nach ein, zwei Wochen Zeit zu reflektieren: was war an der Umsetzung gut, was weniger? Und passe an!

Und vergiß nicht den Spaß bei der ganzen Sache! 🙂 Gutes Gelingen.

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Bonus-Impuls für 2017: Haus-/Wohnungsprojekte

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Wie oft denken wir uns, wir müssten im Haus oder in der Wohnung noch dies und jenes anbringen, gestalten, umstellen etc. Und wie oft verschwindet dieser Gedanke innerhalb von ein paar Sekunden wieder. Bis zum nächsten Mal und wir ärgern uns darüber das wir es noch immer nicht angepackt haben.

Dieses Bullet Journal soll dabei unterstützen, Vorhaben hübsch aufbereitet aufzuschreiben, sodass du alles im Blick hast. Und die Umsetzung ist auch noch ganz simpel.

Du brauchst dafür ein Blatt Papier, die Größe bleibt ganz dir überlassen, oder du hast dir ebenfalls ein Notizbuch zugelegt und kannst es da reinmalen. Dazu benötigst du Lineal und (bunte) Stifte, so wie du es gern selbst gestalten möchtest. Du kannst auch mit deinem Partner oder deiner Familie daran arbeiten und gemeinsam festlegen, was ihr angehen wollt. Das Projektpapier kann dann so prominent bei euch zuhause aufgehängt werden.

  1. Zuerst überlegst du dir, wieviele Räume es in deinem Haus / deiner Wohnung gibt. Es macht durchaus Sinn, wirklich alles einzukalkulieren, denn Projekte lauern überall. Also gern auch Garten, Balkon, Keller, Abstellraum. 😉
  2. Dann überlegst du dir, wie du dein gemaltes Haus in etwa aufteilen möchtest, also wie viele Spalten du benötigst und wie groß diese ungefähr sein sollen.
  3. Im nächsten Schritt kannst du erstmal auf ein Schmierpapier die Aufteilung in etwa aufmalen, beginnend mit dem Umriss, dem Rahmen. Lass Platz unterhalb des Hauses oder daneben für deinen Balkon oder Garten.
  4. Zeichne dann die einzelnen Zimmer in dein Haus ein.
  5. Wenn alles so passt, dann kannst du es auf das eigentliche Papier übertragen und die einzelnen Räume und Bereiche bunt hervorheben.
  6. Und dann geht es schon an die Planung.
    Was soll in dem jeweiligen Raum anders sein? Was fehlt noch? Was fällt dir ständig in’s Auge?

Nun hast du eine Übersicht über alles, was du tun möchtest. Lass dich davon nicht stressen – setze hinter jedes ToDo gern auch ein Datum, bis wann du es umgesetzt haben möchtest oder schau dir wöchentlich deine Liste an und überlege dir, was du in der folgenden Woche anpacken möchtest.

Ich wünsche dir gutes Gelingen und vor allem viel Spaß und schöne Stunden bei der Umsetzung!