Der Good Guy Contract

Beschreibt den netten Kerl, der alles für eine Frau macht, auch wenn sie seine Ex ist. Oder bei uns in Deutschland auch bekannt als der „Softie“. Ja, auch über Männer muss gesprochen werden und auch die haben mitunter das ein oder andere Problem.

Aber diesen Good Guy Contract kann im Prinzip jeder schließen, auch Frauen. Das sind dann diejenigen, die nicht Nein sagen können bzw. die ausgestattet mit dem Helfersyndrom, immer und überall mithelfen, die sich selbst dabei ganz vergessen.

Also: dieser Artikel ist für alle, auch wenn der Titel die „Guys“ anspricht.

Wenn du jemand bist, der andere nicht verärgern oder enttäuschen möchte und den Gedanken daran auch nicht ertragen kann, dann stehst du jetzt vor der wunderbaren Möglichkeit, glücklicher zu werden.

Lass uns zunächst einen Blick darauf werfen, ob und inwiefern du einen solchen Vertrag geschlossen hast. Übrigens gilt das nicht nur für Liebesbeziehungen sondern auch für platonische, freundschaftliche Verbindungen. Versuche, folgende Fragen zu beantworten:

  • Wenn du jemanden enttäuscht, verärgerst oder andere dazu bringst, dich nicht zu mögen oder etwas an dir auszusetzen zu haben, egal wie – verursacht das übertriebene/unangemessene Angst in dir?
  • Hast du Schwierigkeiten damit, einen Konflikt mit anderen auszuhalten, auch wenn es ein nur ganz leichter ist?
  • Richtest du deinen gesamten Fokus darauf aus, andere bezüglich ihrer Gefühle und Einstellung dir gegenüber zu beeinflussen?
  • Sind deine Handlungen hauptsächlich davon motiviert, wie dich andere wahrnehmen?

Wenn du alles oder einige Fragen mit JA beantworten kannst, sind das ziemlich gute Indikatoren dafür, dass du viel dafür tust, um ein „Good Guy“ zu sein.

Was kannst du also tun, um damit aufzuhören?

In meinen Augen musst du damit anfangen, Andere zu enttäuschen. Das widerspricht der Lehre des Buddhismus und vermutlich auch vielen anderen Glaubensrichtungen aber wenn du dich weiterentwickeln möchtest, deinen Selbstwert stärken willst, musst du dich mit dem Gedanken anfreunden, Menschen zu enttäuschen.

Was heißt das konkret?

Lerne, Grenzen zu setzen. Warum ist es dir so wichtig, von Allen so gemocht zu werden? Vergisst du dich selbst nicht dabei? Wie sieht es mit dem Respekt der anderen dir gegenüber aus? Fühlst du dich respektiert? Oder ausgenutzt?

Trau dich, ganz auf deine Weise, deutlich „Nein!“ zu sagen. Niemand wird dir wirklich böse sein. Du wirst sehen, dein Umfeld wird irritiert reagieren weil sie von dir anderes gewohnt sind. Aber wer bleibt, hat dich auch verdient.

Fang in kleinen Schritten an und setz dich nicht unter Druck. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt – okay. Wieder aufstehen, Situation reflektieren, überlegen, was du das nächste Mal anders machen kannst, Optionen bereit legen, nochmal ausprobieren.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, deine Grenzen auszuloten. Weil du es wert bist!

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Wie du innere Blockaden lösen kannst

Für das Neue Jahr hast du dir vielleicht Ziele gesetzt, die du erreichen möchtest. Aus den letzten Jahren ist dir womöglich bekannt, dass es schwierig ist oder du es nicht schaffst, deine Ziele zu erreichen. Was kann der Grund dafür sein?

Meistens sind es „nur“ irrationale Ängste oder auch Ausreden, die dich abhalten.

Ängste wie Flugangst, Höhenangst, Angst vor Spinnen usw. sind Blockaden und Zustände, die den Meisten bewusst sind. Aber die meisten Blockaden laufen im Unterbewusstsein ab. Sie wirken vollautomatisch – ohne das wir es merken. Wenn wir uns nicht mit ihnen auseinandersetzen.

Blockaden können dich lähmen, machen dich handlungsunfähig und können sogar für ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit sorgen.

Emotionen wirken auf uns immer mächtiger als jedes noch so logische Argument.
(Ich kenne das. :-)).

Innere Blockaden können unsere Emotionen sehr stark beeinflussen. Wir werden also „blind“. Wie so oft, liegen viele Blockaden in der Kindheit begründet. Muster, die wir einfach erlernt oder übernommen haben, ohne sie jemals in Frage zu stellen. Glaubenssätze, also innere Überzeugungen. Sie können uns als Erwachsene wirklich stark behindern. Aber sie wirken nur dann, wenn wir daran glauben.

Manchmal schafft man es, in bestimmten Lebensbereichen seine Überzeugungen eher abzustreifen als in anderen. Im Business fällt es mir leicht, im Privaten neige ich dazu, in Gewohntes zu verfallen wenn ich nicht reflektiere. Bei mir spielen Emotionen eine sehr starke Rolle – je emotionaler etwas für mich ist, desto schwiergier wird es für mich, auszubrechen. Ich brauche dann Menschen in meinem Umfeld, die entspannt auf mich eingehen und mir trotz allem das Gefühl vermitteln, ok zu sein. Die bleiben.

Grundsätzlich kannst du dir auf vielfältige Art und Weise behelfen und deine eigenen Blockaden überwinden oder zumindest angehen.

Die Rationale Herangehensweise

Mach dir klar, wovor du eigentlich Angst hast – ist sie wirklich begründet?

Stell dir z.B. folgende Fragen:

  • Habe ich Angst, anderen Menschen nicht zu gefallen?
  • Habe ich Angst, abgelehnt zu werden?
  • Habe ich Angst, verletzt zu werden?

Hol dir erstmal dein Gefühl in’s logische Bewusstsein. Schließe dann deine Augen, entspanne dich, konzentriere dich eine Minute lang nur auf deinen Atem.

Stell dir einen Zeitstrahl vor, der dein ganzes Leben widerspiegelt. Springe zu dem Ereignis in deiner Kindheit zurück, dass dich an dieses Gefühl erinnert. Stelle es dir so detailliert wie möglich vor. Und jetzt handle so, wie du gerne gehandelt hättest.

Nimm alles Positive in das jetzige Bewusstsein mit.

Vielleicht brauchst du ein bisschen Übung mit dieser Vorgehensweise, aber sie kann nachhaltig deine Wahrnehmung verändern.

Gedanken und Emotionen verändern

Die Technik ist ganz einfach aber sehr effektiv! Mach es. Und zwar jetzt sofort.

Frag dich: Welche Überzeugungen hindern mich daran, erfolgreicher und glücklicher zu werden?

Schreib es auf! Schreibe alle Überzeugungen auf die dich daran hindern, mehr aus dir selbst zu machen.

Dann schreibe auf ein zweites Blatt auf, welche Überzeugung du gerne hättest.

Schmeiße das erste Blatt mit deiner negativen Überzeugung danach weg.

Lies dir dein zweites Blatt jeden Tag mindestens einmal laut vor.

Auf diese Weise eignest du dir langsam diese neuen Gedanken an. Die Wiederholung macht es! So, wie wenn du einen Muskel trainieren würdest. Und tatsächlich trainierst du damit ja einen Muskel.

Konfrontation – Komfortzone verlassen

Die Komfortzone ist der Bereich, in dem wir uns wohlfühlen. Wir denken, uns kann nichts passieren weil alles vertraut und sicher ist.

Das können langweilige Beziehungen sein, Gewohnheiten oder die gleichen Leute, mit denen man immer zu tun hat. Was an sich nicht schlecht sein muss.

Wir kennen alle Personen in unserem Bekannten – und Freundeskreis, die z.B. trotz einer schlecht laufenden Beziehungen in dieser bleiben. Das ist eine dieser Komfortzonen. Weil es (augenscheinlich) sicherer ist.

Eine Komfortzone ist wie ein Käfig, vielleicht ein goldener Käfig. Lieber im Käfig gefangen, als draußen der „Gefahr“ ausgesetzt zu sein.

Das Beste um aus seiner Komfortzone raus zu kommen ist, nicht so viel darüber  nachzudenken. Einfach machen!

Lass uns leben!

Hallo 2018!

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Lebe! Liebe! Lache!

Auf diese Weise mache dein Neues Jahr zu einem Fest, das dich dein Leben feiern lässt.

Happy New Year! 🙂