Das Happiness-Projekt 2019 – Teil 2

Die letzten zwei Tage hattest du idealerweise Zeit dir Gedanken darüber zu machen, was bei dir in 2019 überhaupt anders sein soll.

Heute geht’s an die Umsetzung und wie du in’s Tun kommst. Ich gebe dir meine Vorgehensweise an die Hand wie sie sich für mich bewährt hat. Natürlich kannst und sollst du das auf dich so anpassen wie du das brauchst und möchtest.

Schritt 1: Ziele einteilen

Jedes meiner Ziele (und vermutlich auch deiner Ziele) lässt sich ich in

  • Quartalsziele
  • Monatsziele
  • Wochenziele
  • Tagesziele

herunterbrechen. Das hilft, um eine Struktur in die Ziele zu bekommen und sie realisierbar zu machen. Wenn du wie ich 12 Ziele hast, kann dich das auf den ersten Blick überfordern. Sobald du sie aber kategorisiert hast, merkst du, dass es gar nicht mehr so uferlos aussieht.

Bei mir sieht das folgendermaßen aus:

Quartalsziele

  • Vortrag halten, z.B. bei 12min.me
  • Fallschirm springen
  • alleine einen Wochenendtrip in eine fremde Stadt machen
  • Meet-Up’s organisieren

Monatsziele

  • Sprachtandem organisieren
  • Youtube-Kanal mit Fachwissen ausbauen:
    2x/Monat Impuls-Videos, 1x/Monat Buzzword Bingo
  • 1x/Monat eine Person interviewen und das Interview auf meinem Youtube-Kanal hochladen

Wochenziele

  • 2x/Woche zusätzlich in’s Fitness-Studio
  • Mind. 1x/Woche meditieren
  • Youtube-Videos und Podcasts von bekannten Journalisten ansehen und Fragetechniken klauen

Tagesziele

  • Jeden Tag mind. 15 Minuten Yoga mit spezifischen Übungen
  • Podcasts in der jeweiligen Sprache hören

Schritt 2: Planen

Denn ohne Planung geht’s einfach nicht. Ich arbeite mich dabei von der Jahresplanung zur Tagesplanung runter – ich liebe das. 😀

Ich kenne meine bereits jetzt fixen Termine für 2019 und zusätzlich markiere ich mir alle Tage, die ich für mein Sidebusiness habe – das ist ein Wochentag pro Woche. „Das ist ja dann megaeinfach“, wirst du dir vielleicht denken. Ja, das kann sein. Aber ich habe mich bewusst für eine 4-Tage-Woche in Festanstellung entschieden, damit ich Zeit für mein Sidebusiness habe weil es mir einfach wichtig ist.

Jedenfalls plane ich im nächsten Schritt meine Quartalsziele. Ich weiß z.B. wann 12min.me immer stattfindet und habe mir den entsprechenden Tag im 2. Quartal eingeplant. Ich weiß jetzt, dass ich mind. 2 Wochen vorher den Vortrag schreiben will und mind. 6 Wochen vorher den Organisatoren Bescheid geben muss. Das trage ich mir auch gleich ein.

Genauso gehe ich bei den Monatszielen vor. Ich plane mir jeweils einen ganzen Sidebusiness-Tag für Videodrehs ein und einen Nachmittag im Monat für das Sprachtandem.

Bei den Wochenzielen orientiere ich mich an dem, was in der jeweiligen Woche ansteht. Dafür knöpfe ich mir dann jede Woche meinen Kalender vor und plane aktiv meine Ziele mit ein. Da z.B. Geschäftsreisen noch nicht zu 100% stehen, gehe ich vom heutigen Stand aus. Z.B. suche ich mir Hotels mit Fitnessstudio, dann kann ich das schon mal integrieren. Oder wenn ich abends im Hotelzimmer bin, kann ich mir Videos ansehen.

Und bei den Tageszielen hilft meine Morgen-/Abendroutine, die ich dir hier schon mal vorgestellt habe.

So viel Spaß das Planen auch macht, darf die Leichtigkeit natürlich nicht fehlen. Hab Spaß dabei!

Schritt 3: Plane Retrospektiven ein

Es wird vorkommen, dass dich das Gefühl beschleicht, dass alles trotz Planung aus dem Ruder läuft. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig „Retrospektiven“ einzubauen. Wenn du deine neue Woche planst, kannst du das im kleinen auch schon integrieren. Ich selbst mache das ein mal im Monat, ebenfalls an meinem Sidebusiness-Tag.

Nachfolgender Canvas hilft dir möglicherweise dabei, deine Ziele regelmäßig neu zu bewerten und auszurichten.

Happiness Starfish Retrospektive

Schritt 4: Belohne dich!

In meinen Augen absolut unterschätzt. Wir nehmen uns so viele Dinge vor, die irgendwann selbstverständlich werden. Aber um motiviert zu bleiben und dir vor Augen zu führen, dass du wirklich stolz darauf sein kannst was du erreicht hast, solltest du dir überlegen, womit du dich belohnen kannst wenn du Teilziele erreichst hast oder auch alle Ziele. Gönn dir! 😀

Mich persönlich würde es sehr motivieren, wenn wir uns gegenseitig inspirieren und unsere Fortschritte zeigen. Folge mir auf facebook oder Insta um Teil der Community zu werden und motiviert zu bleiben!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass 2019 nun wirklich und endlich DEIN Jahr wird oder du ganz einfach deine Ziele umsetzen kannst.

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Das Happiness-Projekt 2019 – Teil 1

Letztens habe ich in einem großen sozialen Netzwerk folgenden Spruch gelesen:

„Das wird mein Jahr.“ – Ich, seit 1990

Vermutlich fühlen sich die meisten angesprochen, können mitfühlen und lachen darüber. Ich finde es auch lustig. Aber trotzdem habe ich mir die Frage gestellt, warum das so ist und warum so viele Menschen es nicht hinbekommen, dass Neue Jahr zu IHREM Jahr zu machen.

Schwere Schicksalsschläge machen ein Jahr unbestritten einfach schlecht. Aber Vieles hat jeder von uns selbst in der Hand, so auch den Umgang mit bestimmten Situationen.

In meinen Augen sind viele orientierungs- und ziellos, wissen gar nicht was sie von dem Neuen Jahr überhaupt erwarten. Kein Wunder das es dann nicht IHR Jahr geworden ist.

Und ein Jahr, dass MEIN Jahr geworden ist, ist ein glückliches Jahr. Deshalb stelle ich 2019 unter das Motto DAS HAPPINESS-PROJEKT und lade euch alle dazu ein, mitzumachen.

Und so gehe ich vor:

Das happiness projekt Canvas

Ich arbeite mich dabei von innen nach außen und beschäftige mich zuerst mit dem WAS? Ich überlege mir, um welche Lebensbereiche es geht und warum ich diese angehen will. Ich entscheide mich für max. drei, sonst überfordere ich mich.

Tipp

Du kannst auch generell erst einen Status Quo aufnehmen und dir überlegen wie es um deine jeweiligen Lebensbereichen bestellt ist und dann priorisieren indem du bspw. die drei aussuchst, in denen du am unglücklichsten bist.

Nach dem Haus des Lebens sind die fünf Lebensbereiche:

  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Beziehungen
  • Persönlichkeit
  • Beruf (Sinn des Lebens)

Du kannst deine Lebensbereiche so benennen wie du das möchtest und für sinnvoll erachtest. Manche nehmen z.B. noch Umgebung/Räumliches dazu.

Tipp

Übrigens kannst du – wenn du mit der Vorlage arbeitest – entweder jeden Lebensbereich mit farbigen Haftnotizen kennzeichnen oder die Vorlage wie ein Spinnennetz graphisch unterteilen. Ich persönlich arbeite mit Haftnotizen.

Ich habe mich für diese drei Lebensbereiche entschieden:

  • Beruf – weil ich mein Sidebusiness ausbauen und professionalisieren möchte
  • Persönlichkeit – weil ich mich weiterentwickeln und über meine Grenzen hinaus gehen möchte
  • Gesundheit – weil ich schmerzfrei und fit sein möchte

Du könntest dich z.B. für Finanzen entscheiden weil du unabhängiger sein möchtest. Oder für Beziehungen, weil du deine Freundschaften gerne besser pflegen willst.

Als nächstes packe ich das WODURCH? an. Also welche konkreten Ziele verbergen sich hinter meinen Lebensbereichen. Dabei ist wichtig, so genau wie möglich das Ziel zu beschreiben.

Wenn du z.B. den Bereich Beziehungen verbessern willst, überlegst du dir jetzt was das für dich bedeutet. „Mehr mit Freunden treffen“ ist kein konkretes Ziel. Wirklich genau wäre es, wenn du schreibst „Mind. 1x/Woche mit einem Freund Essen gehen“.

Bei mir sieht das so aus:

Beruf

  • Ich möchte meine Interviewskills so verbessern, dass meine Fragetechnik noch geschickter wird
  • Ich möchte mein Fachwissen weitergeben und für ein neues HR-Verständnis sensibilisieren

Persönlichkeit

  • Ich möchte mich meinen drei größten Ängsten stellen:
    vor großen Menschenmengen sprechen, zu fallen und alleine zu sein
  • Ich möchte meine Spanisch- und Französischkenntnisse in jeweils 4 Monaten wieder auf ein solches Niveau bringen, das mich befähigt, mich mit anderen wirklich unterhalten zu können

Gesundheit

  • Bis Juni 2019 möchte ich mich körperlich auf einen gesundheitlichen Zustand bringen, der es mir ermöglicht, im Alltag schmerzfrei zu sein
  • Gleichzeitig möchte ich mir Ruhezeiten gönnen um auch mental fit zu bleiben

Der letzte Schritt in der Orientierungs- oder Planungsphase ist das WOMIT? Hier geht es darum, sich konkret zu überlegen wie die Ziele erreicht werden können. Je einfacher desto besser weil alltagstauglicher. Wenn du im Laufe des Jahres merkst, dass es auch größer werden kann, kannst du deine Maßnahmen natürlich jederzeit anpassen.

Meine Ideen sehen so aus:

Beruf

  • 1x/Monat eine Person interviewen und das Interview auf meinem Youtube-Kanal hochladen
  • Youtube-Videos und Podcasts von bekannten Journalisten ansehen und Fragetechniken klauen
  • Meet-Up’s organisieren
  • Youtube-Kanal mit Fachwissen ausbauen:
    2x/Monat Impuls-Videos, 1x/Monat Buzzword Bingo

Persönlichkeit

  • Vortrag halten, z.B,.bei 12min.me
  • Fallschirm springen
  • alleine einen Wochenendtrip in eine fremde Stadt machen
  • Podcasts in der jeweiligen Sprache hören
  • Sprachtandem organisieren

Gesundheit

  • Jeden Tag mind. 15 Minuten Yoga mit spezifischen Übungen
  • 2x/Woche zusätzlich in’s Fitness-Studio
  • Mind. 1x/Woche meditieren

Ist das nicht zu viel?

Du wirst dich vielleicht fragen ob das nicht zu viele Ziele auf ein mal sind. Kann sein. Aber es kommt auch darauf an wie ich diese Ziele verteile und wie ich sie sinnvoll in meinen Alltag integriere. Im nächsten Post (erscheint übermorgen) schlage ich dir eine Vorgehensweise dazu vor, die sich für mich bewährt hat.

Warum mache ich das?

Tja, und warum chille ich nicht einfach mein Leben? Für manche mag mein Plan Stress bedeuten. Aber das ist mein Plan weil ich so bin und das brauche um glücklich zu sein.

Gerade was die Ängste betrifft, stelle ich stelle die Annahme auf, dass über die eigenen Grenzen zu gehen und seine Ängste zu überwinden, nicht nur eine enorme Entwicklung ist, sondern diese zu überwinden auch Stolz bedeutet. Und das ist für mich Glück.

Außerdem möchte ich nicht stehen bleiben sondern mich weiterentwickeln. Ich bin überzeugt davon, dass dieses „einfach machen“ wesentlich dazu beiträgt glücklich zu sein. Ich liebe es, mich selbst zu challengen und selbst wenn ich scheitere, lerne ich daraus weil ich dann die Chance habe, meine Vorgehensweise auf den Prüfstand zu stellen und auch dann etwas Neues zu lernen. Vor allem über mich.

So simpel diese Vorgehensweise erscheinen mag, so wenige Menschen stellen sich diese Fragen tatsächlich oder denken ihre Vorhaben zu Ende. Deswegen ist es wichtig, sich die Zeit mal zu nehmen und sich zu fragen, was man in seinem Leben eigentlich erreichen will.

Wenn du andere Ideen hast, wie ich meine Ziele noch umsetzen kann, freue ich mich über deinen Kommentar. Und noch mehr freue ich mich, wenn du Lust hast dich dem HAPPINESS-PROJEKT anzuschließen und vielleicht sogar eine kleine Community entsteht, in der wir uns gegenseitig motivieren und bestärken können dran zu bleiben.