Mag ich an mir – Zettel

„Zwischen den Jahren“ ging es ja recht zielgerichtet darum, die eigene Lebensbalance zu finden, sich von alten Zöpfen zu trennen und auch motiviert in die Zukunft zu blicken. Vielleicht hast du ja auch schon an deiner Zeit gefeilt und machst bisschen mehr für dich.

Doch wie sieht es mit der Selbstakzeptanz, der Selbstliebe und dem Selbstbewusstsein aus?

Wir Menschen vergleichen uns ja gerne mit anderen. Und bei diesen Vergleichen  schneiden meistens die anderen besser ab. Weil wir uns auch mit denjenigen vergleichen, die in unseren Augen „besser“ sind. Bis zu einem gewissen Grat kann das auch motivierend wirken. Aber wenn diese nervige Stimme im Kopf immer wieder etwas findet, was andere besser können, was andere haben, das wir nicht haben, dann kann das auch ziemlich demotivieren.

Dabei gibt es so vieles, das jeden von uns zu etwas Besonderem, uns liebenswert macht. Wir haben verlernt, uns selbst liebevoll und anerkennend zu begegnen. Deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, was uns persönlich ausmacht, was wir selbst sind, unser Selbstbewusstsein wecken.

Dafür gibt es eine doch recht simple Übung, die ich euch heute gerne vorstellen möchte:

„Das mag ich an mir“ – Zettel

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Zieh dich an einen Ort zurück, an dem du dich wohl fühlst. Nimm dir einen Stift und ein Blatt Papier oder auch Post it’s zur Hand. Und dann notiere mindestens 10 Dinge, die du an dir selbst magst/liebst.

Hör mit deiner Auflistung nicht auf, bevor du nicht mind. 10 Punkte gesammelt hast. Wenn du schnell 10 Dinge oder Eigenschaften gefunden hast, umso besser. Mach mit deiner Liste weiter, bis dir nichts mehr einfällt.

Eine solche Liste könnte z. B. folgendermaßen aussehen:

  • Ich mag an mir, dass ich selber über mich lachen kann.
  • Ich mag meinen Stil.
  • Ich liebe meine langen Haare. (Dieser Punkt kommt definitiv nicht von mir. :-P)
  • Ich mag meine besonnene Art
  • etc.

Es geht nicht darum, aufzulisten, wen oder was du sonst so liebst oder magst, sondern nur, was du an DIR SELBST liebst oder magst. Lege deine Liste beiseite wenn dir nichts mehr einfällt. Du wirst feststellen, dass dir nur dadurch, dass du eine solche Liste führst, häufiger bewusst wird, was du noch an dir magst.

Vielen Menschen fällt es wesentlich leichter, aufzuzählen, was sie nicht an sich mögen. Versuche deinen Blick zu verändern. Vielleicht hilft es dir, dich auch vor den Spiegel zu stellen, dich anzusehen und damit anzufangen, was du Äußerlich an dir magst. Z.B. deine Augen, deine Augenbrauen, deine Wimpern, deinen Mund …?

Du kannst dich auch fragen, was vertraute Menschen an dir mögen bzw. schätzen. Bestimmt hast du schon einmal das ein oder andere Kompliment gehört. Oder wenn du dich traust: Frage diese Menschen direkt, z. B. deine Partnerin, deinen Partner, deine Eltern etc. Du wirst über deren Antworten staunen.

Deine Zettel kannst du an einem für dich gut sichtbaren Ort in der Wohnung oder im Haus hinkleben oder dorthin, wo nur du die Zettel sehen kannst. Wenn du dich für die Variante mit den Papierblättern entschieden hast, könntest du dir daraus vielleicht ein Büchlein binden? Lass deiner Kreativität freien Lauf.

Hinterlasse gerne einen Kommentar oder ein Bild davon, wie du deine „Mag ich an mir“ – Zettel platziert hast. Oder was du bei der Umsetzung erlebt hast – fiel es dir schwer, einfach, etc.

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Interview mit einer Choreographin: Susa Riesinger

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Susa kenne ich seit einigen Jahren über den Bollywood Dance – Kurs, den ich besuche und den sie als Choreopgraphin leitet. Drin gewesen, hängen geblieben und über Tanztheaterprojekte noch besser kennengelernt.

Susa ist eine der vielseitigsten und kreativsten Menschen die mir über den Weg gelaufen sind. Wie sie es schafft, so viele Projekte originiell umzusetzen und zu inszenieren, ist mir ein Rätsel. Aus ihr sprudeln gleichwohl Fantasie und Tiefgang, immer wieder kommt sie mit neuen, frischen Ideen um die Ecke und schafft es, mit ihrer charmanten, humorvollen Art alle zu begeistern. In jedem ihrer Darsteller sieht sie das Besondere und motiviert dazu, alle Facetten auszuleben, nach Außen zu bringen. Auch die Facetten, die man selbst vielleicht noch nicht kannte. In meinen Augen unterscheidet sie das deutlich von vielen Künstlern. Susa ist selbstlos. Mit ihr gemeinsam ihre Projekte zu verwirklichen macht unheimlich viel Spaß, man wächst über sich selbst hinaus und nimmt jedes Mal eine eigene Lernerfahrung mit.

Susa ist Choreographin (Modern, Jazz, Bolly)  und inszeniert auch eigene Stücke. Aktuell ist sie mit der Susa Riesinger and the Hearts Company mit ihrem vierten Stück am Start – bei dem ich btw auch dabei bin. 😉

Ihr Angebot geht noch weit darüber hinaus – Tanzen ist Körperarbeit und ihr Wissen gibt sie außerdem folgendermaßen noch weiter:

  • Wellness- und Gesundheitstraining
  • craniosacrale Techniken
  • Dorn Methode
  • Breuß-Massage
  • Kinesio Taping
  • Pilates
  • Rückenschule

Hier geht’s zu ihren Websiten http://www.susariesinger.de/ und http://www.susanne-riesinger.de/.

Ich freue mich sehr, dass Susa ebenfalls an der Interview-Reihe teilgenommen hat. Entstanden ist dabei ein ganz besonders berührendes Interview, wie ich finde.

Danke, dass du uns so tief einblicken lässt, liebe Susa.

Welches war deine bisher größte Herausforderung?

Hm, mittlerweile würde ich sagen, dass jeder Tag eine Herausforderung ist.  Aber letztlich ist es wohl eine größere, wenn man etwas Neues beginnt. Egal ob privat oder beruflich. Es ist für mich immer dann eine Herausforderung, wenn ich mich in ein neues Arbeitsgebiet einfühlen muss.

Als Choreografin ist es so, dass man nicht nur in seinem Fachgebiet beauftragt wird, sondern dass sehr oft auch Anfragen kommen für Tanz- bzw. Bewegungsrichtungen, mit denen man nicht sooo vertraut ist. Aber das ist das Spannende an diesem Beruf. Ich arbeite mich gern in völlig neue Sachen ein. Meist habe ich am Anfang das Gefühl, dass das eigenlich ne Nummer zu groß für mich ist.

Eine Herausforderung ist immer, seinem Leben eine neue oder andere Richtung zu geben. Wenn etwas aufhört, und man etwas Neues, noch nicht Gemachtes tun muss, dann fordert das. Ich gehöre nicht zu denen, die gern in unbekannte Gewässer reisen. Ich mag Konstanz und Vertrautheit. Es dauert lange, bis ich mich entscheide, etwas aufzugeben oder hinter mir zu lassen. Dann aber stehe ich da zu 100% dahinter. Auch wenn ich zwischendurch oftmals den Eindruck habe, dass mir das zu viel wird und mich überfordert, es gibt jeweils nur den Weg nach vorn und nicht zurück.

Würdest du dich wieder selbständig machen?

Ja. Jederzeit. Ich arbeite zur Zeit sowohl selbständig als auch angestellt. Ich genieße beides. Aber selbständig zu sein ist wunderbar. Schwierig, anstrengend, unsicher, täglich neu (was ich ja, wie erwähnt, nicht so dolle finde). Aber auch das Maximum an Selbstbestimmung und Freiheit.

Was ist das Beste an deinem Job?

Definitiv die Abwechslung. Und ich liebe die Entstehungsprozesse.

Wo beginnen wir, wo stehen wir am Anfang einer Probe und was ist das Ergebnis? Diese Momente, wenn plötzlich bei allen der Knoten platzt und Leben in ein Stück kommt.

Welches war deine größte Lernerfahrung?

Dass meine Meinung nicht für andere gelten muss. Und dass ich nicht immer recht habe. Erschreckend, aber wahr.

Welcher ist der beste Rat, den du bekommen hast?

Einfach mal locker lassen und das Hirn ausschalten.

Welchen einen Ratschlag würdest du einem Neugeborenen für sein Leben mitgeben?

Hör immer auf dein Bauchgefühl. Lass es von deinem Kopf überprüfen. Aber der Bauch sollte das letzte Wort haben. Und vertrau immer darauf, dass du ein wunderbarer Mensch bist, und genau richtig, so wie du bist.

Was inspiriert dich?

Die Menschen um mich herum. Mit allem was sie erleben.

Wofür bist du dankbar?

Für meine Freunde. Sie sind für mich da, wann immer ich mal wieder doof bin oder sie brauche. Mittlerweile kann ich um Hilfe bitten. Das konnte ich lange nicht.

Für meine Kinder. Sie sind wunderbar und das Wichtigste auf der Welt.

Für meine Familie. Besonders meine Schwester.

Für meinen Liebsten. Wir haben den gleichen Humor und die gleichen Werte. Das ist nicht so leicht zu finden.

Für alles was ich erlebe. Irgendwann auch für die ganzen doofen und unangenehmen Momente, denn daraus lern ich ja letztlich.

Was war dein größter Aha-Moment?

Das ist leicht zu beantworten. Ich hatte vor ca. 3 Jahren eine sehr schwierige Phase. Mir ging es sehr schlecht. Ich war 2 Wochen beurlaubt und habe diese Zeit genutzt, um alles was mich umtreibt aufzuschreiben. Eigentlich habe ich Tag und Nacht nur geschrieben. Und irgendwann habe ich erkannt, dass ich nicht das Maß aller Dinge bin. Man denkt ja immer, dass die eigene Meinung richtig ist. Aber letztlich ist alles nur subjektiv.

Zwei Bücher haben mein Leben verändert, Siddharta von Hermann Hesse. Danach ging die Post ab, weil ich so viel begriffen habe. Dann kam Eat Pray Love von Elizabeth Gilbert. Ich begann mich über Buddhismus zu informieren. Und habe angefangen zu Meditieren. Das mache ich mittlerweile fast jeden Tag. Es hilft mir, klar zu sehen und auf dem Teppich zu bleiben. Meine innere Stimme kennt keine Gnade mit mir.  Und das ist gut so.

Welcher Mensch hat dich bisher besonders beeinflusst und warum?

Mir fällt da kein einzelner Mensch ein. Letztlich war es auf seine Weise jeder Mensch, der mir begegnet ist.

Aber vor allem entweder die Menschen, die mir nicht wohl gesonnen waren. Oder mit denen ich Schwierigkeiten hatte. Die die mir Kontra geben. Weil ich da gezwungen bin, mich den unangenehmen Wahrheiten zu stellen. Und das ist nicht lustig. Ich hasse das und möchte da am liebsten mit einem lauten „Lalala“ die Finger in die Ohren stecken und es ignorieren. Aber man kann vor nichts davon laufen.

Was hast du mit den meisten Menschen gemeinsam?

Dass ich genauso langweilig, aufregend, durchgeknallt, durchschnittlich, außergewöhnlich, nervig, zweifelnd…was auch immer…bin wie jeder andere auch. Wir wollen alle nur glücklich sein.

Worin unterscheidest du dich von den meisten Menschen?

Vielleicht dass ich erkannt habe, dass ich selbst für alles was in meinem Leben passiert, verantwortlich bin und dass niemand die Schuld an Dingen hat, die mir passieren. Nur ich selbst. Vielleicht auch, dass ich das Leben und die Menschen liebe. Und dass ich dazu beitragen möchte, dass es anderen gut geht.

Welche eine Sache in der Welt würdest du gern ändern?

Ich würde dafür sorgen, dass alle Kinder geliebt und sicher aufwachsen. Ein glückliches Kind wird ein glücklicher Mensch. Ein Mensch mit gesundem Selbstbewusstsein muss andere nicht unterdrücken, damit es ihm selbst besser geht. Wer als Kind geliebt und respektiert wurde, muss später niemand anders quälen oder töten.

Wann fühlst du dich am meisten in „deinem Element“, was liebst du?

Ich liebe es, wenn ich mit anderen zusammen im Flow bin. Bei den Proben zu meinen Stücken oder in meinen Kursen, beim Philosophieren mit meinem Liebsten oder Freunden: wenn wir auf einer Wellenlänge sind. Aber auch, wenn ich mit mir allein bin und scheibe oder meditiere und denke.

Wie gehst du damit um, wenn etwas in deinem Leben nicht so funktioniert, wie du es dir vorstellst?

Ich weiß ja mittlerweile, dass niemand außer mir selbst dafür verantwortlich ist. Und ich glaube fest daran, dass nichts ohne Grund passiert. Alles macht irgendwann Sinn. Oftmals nicht gleich. Aber irgendwann verbinden sich die losen Enden und man begreift das große Ganze dahinter. Ich liebe diese Momente. Deshalb wirft mich so schnell nichts mehr um. Ich bin mal nen Tag oder zwei traurig, aber die Welt geht nicht mehr unter, so wie früher, wenn mal was anders lief als ich es wollte.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus?

Ich stehe um 5 Uhr auf, mache Sport, lerne ein paar Seiten, google etwas über irgendein politisches oder wirtschaftliches Thema von dem ich keine Ahnung habe – klingt toll gell? Ok, ich gebe zu, das habe ich erst 3x geschafft. Aber eigentlich würde ich das gern jeden Morgen so machen. Leider bin ich einfach zu faul, um morgens noch eher als ohnehin schon aus dem Bett zu kommen. Aber es berauscht und gibt ein gutes Gefühl, wenn man den Tag so startet.

Mal sehen ob ich meinen Horst (das ist der innere Schweinehund in Kombi mit dem kleinen Mann im Ohr, der mich immer nieder macht. Hat ja jeder. Seit ich meinem einen Namen gegeben habe, kommen wir besser miteinander klar) künftig öfter in seine Schranken verweisen kann.

Nach dem Aufstehen koche mir was für den Tag. Dann fahre ich ins Büro. Danach geht’s in meine Kurse. Wenn ich heim komme esse ich mit meinem Liebsten bzw. arbeite noch. Er ist Künstler, Musiker und viel unterwegs. Dann bereite ich Choreos vor. Oder ich schreibe an einem meiner zwei Blogs. Oder ein neues Stück. Oder an meinem Buch. Schreiben ist meine große Leidenschaft.

Ebenso wie Lesen.

Wenn ich noch irgendwie aufnahmefähig bin, lerne ich. Stecke gerade mitten in der Ausbildung zur Osteopathin. Das ist unglaublich komplex und man muss viel lernen. Und das ist meine nächste geplante komplette Selbständigkeit.

Was bringt dich zum Lachen?

Außer der Komik, die in einem Moment plötzlich entsteht, britischer Humor. Ich liebe schwarzen Humor. Intelligente witzige Dialoge bringen mich zum Lachen.

Stimmt dein Kindheitstraumberuf mit dem überein, was du jetzt tust?

Ja. Durchaus. Naja, gut, ne Zeitlang wollte ich mal Opernsängerin werden. Ich war sogar an einem Konservatorium zum Vorsingen. Reden wir nicht mehr drüber. Ich liebe Opern, aber meine Stimme reicht nicht mal annähernd. Aber egal. Ich denke, Tanz ist und bleibt mein Ding. Ich liebe das. Allerdings mehr das Unterrichten und Choreografien für andere machen. Ich selbst muss  nicht auf der Bühne stehen.

Und so nach und nach verwirkliche ich alle meine anderen Träume: Eigene Stücke schreiben und inszenieren. Menschen gesund machen. Schreiben. Malen.

Welche Frage würdest du dir stellen? Beantworte sie.

„Warum?“

Bei allem was mir begegnet oder passiert – ob nun mir selbst oder anderen oder der Welt oder oder – stelle ich mir immer die Frage nach dem Warum. Und ich versuche immer, eine Antwort zu finden. Manchmal verzweifle ich daran, denn gerade wenn es sich nicht um meinen Mikrokosmos handelt, ist die Antwort oftmals deprimierend. Ich habe keine Antwort auf die Frage nach Grausamkeit und Krieg.

Vielen Dank. 🙂

Interview mit einem Marketingprofi: Annika Leopold

inspirations-interview mit annika leopold1.pngAuch mit Annika verbindet mich ein gemeinsamer Arbeitgeber. Unsere Zusammenarbeit war nur von kurzer Dauer aber dafür umso erfrischender und sehr besonders.

So ist auch Annika – besonders. Weil sie tolle, innovative Ideen hat, echt viel weiß, nicht nach dem Standard geht, dabei unheimlich charismatisch, menschlich auftritt und mit der perfekten Prise Humor ausgestattet ist. Gespräche mit ihr sind nie langweilig sondern inspirierend und motivierend.

Annika arbeitet selbständig als Marketingprofi und bedient sämtliche Facetten des Marketingbereichs. Ihr Portfolio reicht vom Marketing Coaching über gesamte Projektbegleitungen sowie Interim Marketing und Schulungen wie auch strategisches Marketing. Außerdem wird sie ab Frühjahr 2017 eine Kreativwerkstatt eröffnen. Hier geht’s zu ihrer Website.

Ich freue mich sehr, dass sich Annika bereit erklärt hat ein Interview durchzuführen und sogar noch mehr Fragen beantwortet hat. 🙂

Welches war deine bisher größte Herausforderung?

Ehrlich? Die größte und auch schönste Herausforderung in meinem Leben waren und sind bis jetzt meine beiden Kinder. Muttergefühle und Muttersein hatte ich sowohl gefühlstechnisch als auch aufgabentechnisch völlig unterschätzt. Eine Herausforderung, an der ich täglich wachse!

Würdest du dich wieder selbständig machen?

Ja, in jedem Fall. Die Vielfalt an Themen, Menschen, Projekten, Locations und Aufgaben habe ich in der Form noch nie erlebt. Das Gefühl, etwas komplett selber in der Hand zu haben und schlussendlich Entscheider zu sein, in welche Richtung du gehst, ist schon sehr beflügelnd. Sicher gibt es auch ab und an Momente, wo ich mir manchmal wünsche, einfach nur „Teil von….“ zu sein. Aber die sind meist schnell wieder verflogen.

Welches war deine größte Lernerfahrung?

Dass Menschen tatsächlich eher über Maulwurfshügel stolpern als über Berge.

Welcher ist der beste Rat, den du bekommen hast?

Der beste Rat, den ich je bekommen habe, ist der meiner Mutter: „Wenn du eine Sache nicht ändern kannst, dann ändere deine Einstellung dazu.“ Er hat mir sowohl im privaten als auch beruflichen Bereich extrem viele (Herzens-)Türen geöffnet. Und vor allem hat er dazu geführt, dass ich mit vielen Situationen wesentlich besser und großherziger umgehen kann als früher.

Welchen einen Ratschlag würdest Du einem Neugeborenen für sein Leben mitgeben?

Follow Your Bliss!

Was inspiriert dich?

  • Unkonventionelle Querdenker
  • Menschen mit dem Blick für das Wesentliche
  • Macher, die Mut haben, zu machen und nicht nur zu reden
  • Raffinierter Wortwitz
  • Einfach schöne, spirituelle Umgebungen, seien es Räumlichkeiten, Landschaften, Szenetreffs oder Teile der Natur

Wofür bist du dankbar?

Ich bin dankbar dafür, dass „Kopf, Herz und Hand“ bei mir gut miteinander können, meine Familie gesund ist und dass mein enges Umfeld mir den Freiraum gibt, den ich brauche. So kann ich gestalten, lieben, leben und lachen.

Was hast du mit den meisten Menschen gemeinsam?

Dass ich, wenn es zu bequem wird, aufhöre, gut zu sein.

Worin unterscheidest du dich von den meisten Menschen?

Ich habe einen kleinen Leberfleck hinter dem rechten Ohr. 🙂
Nein, im Ernst, ich glaube, ich bin gut darin, andere Menschen mitzuziehen und für eine Sache zu begeistern – auch in schwierigen Situationen.

Welche eine Sache in der Welt würdest du gern ändern?

Ich verabscheue jegliche psychische und physische Gewalt an Kindern, Tieren oder prinzipiell schutzlosen Geschöpfen, die nicht in der Lage sind, sich zu wehren.

Wann fühlst du dich am meisten in „deinem Element“, was liebst du?

Wenn ich eine Sache „wuppen“ muss und ein Team habe, das pragmatisch und leidenschaftlich bei der Sache ist!

Wie gehst du damit um, wenn etwas in deinem Leben nicht so funktioniert, wie du es dir vorstellst?

Das hängt ganz davon ab, was es ist. Meist gehe ich erst einige Zeit mit mir selbst schwanger und versuche herauszufinden, wo meine Pain Points liegen und was ich ändern kann. Dann beziehe ich natürlich meine engen Vertrauten oder die entsprechenden Akteure mit ein und manchmal wirkt das schon an sich reinigend. Mir liegt es nicht, über einen langen Zeitraum unzufrieden zu sein, ich weiß meist relativ schnell, was ich ändern muss. Ab und zu brauche aber auch ich mal den Tritt in den Allerwertesten 🙂

Stimmt dein Kindheitstraumberuf mit dem überein, was du jetzt tust?

Nein, ganz und gar nicht. Ich wollte immer Tierärztin werden. Das wäre heute das, was ich am wenigsten könnte!

Welche Frage würdest du dir stellen? Beantworte sie.

Frage: „Wann gehst du denn mal wieder zum Sport?“ Antwort: „Morgen.“ 🙂

Vielen Dank für das tolle Interview. 🙂

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