Interview mit einem Coach: Marlene Vorrath

inspirations-interview-mit-marlene-vorrathMarlene und ich kennen uns seit unserer Coaching-Ausbildung– eine Zeit, die für mich persönlich sehr intensiv war und in welcher wir beide uns sehr gut kennenlernen konnten. Ich denke so gern an unsere gemeinsamen Fahrten gen Norden und die damit verbundenen bunten Gespräche.

Marlene stand mir besonders in einer für mich sehr schlimmen Zeit bei und ist nicht müde geworden, immer wieder geduldig auf meine wiederholten Thesen einzugehen. Ohne sie hätte ich zumindest deutlich länger gebraucht um Krisen zu überwinden.

Marlene zeichnet viel Herzlichkeit, Menschlichkeit und Empathie aus, daneben bringt sie eine ordentliche Portion Lebenserfahrung mit. Mit Rat und Tat steht sie jedem zur Seite und nimmt einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen ein.

Marlene ist Partner bei vorrath associates gmbh und arbeitet als Trainerin und Business Coach. Sie ist Insights Discovery – Zertifiziert, als Coach spezialisiert auf Team-, Führungskräfte- und Persönlichkeitsentwicklung und als Trainerin begleitet sie Teams und Führungskräfte in Unternehmen. Hier geht es zu ihrer Homepage.

Ich bin stolz, dass sie das Interview mitgemacht hat.

Welches war deine bisher größte Herausforderung?

Es war und ist das Leben, mit allem was dazu gehört.

Würdest du dich wieder selbständig machen?

Ja, auf jeden Fall! Eine bereichernde und herausfordernde Erfahrung, die einen auch als Menschen verändert und wachsen lässt. Auf der anderen Seite zu stehen und auch die Seite des Arbeitgebers zu verstehen ist durchaus eine interessante Erfahrung.

Welcher ist der beste Rat, den du bekommen hast?

Höre auf dein Gefühl und vertraue dir selbst!

Welchen einen Ratschlag würdest Du einem Neugeborenen für sein Leben mitgeben?

Bleibe dir treu und habe gute Freunde!

Wofür bist du dankbar?

Gesund zu sein und meine Kinder zu haben, Lieben zu dürfen und das Glück zu haben, hier in Deutschland zu leben.

Welcher Mensch hat dich bisher besonders beeinflusst und warum?

Mein Großvater – er gab mir immer das Gefühl etwas Besonderes und liebenswert zu sein.

Was hast du mit den meisten Menschen gemeinsam?

Wir brauchen Luft zum Atmen.

Welche eine Sache in der Welt würdest du gern ändern?

Hungersnot und Krieg auf der Welt!

Wie gehst du damit um, wenn etwas in deinem Leben nicht so funktioniert, wie du es dir vorstellst?

In den meisten Fällen gelassen. Wenn möglich versuche ich es ein zweites Mal, wenn aber was gar nicht funktionieren mag, dann überlege ich mir eine Alternative. Was nicht hilft, ist den Kopf in den Sand zu stecken und gleich aufzugeben. Es gibt noch viele Wege.

Stimmt dein Kindheitstraumberuf mit dem überein, was du jetzt tust?

Nein, nicht ganz. Ich wollte zwar schon immer etwas mit Menschen tun, aber als Kind wollte ich Kinderkrankenschwester werden. Nun ja, heute „helfe/unterstütze“ ich auf eine andere Art und Weise. Vielleicht ist es doch nicht ganz so anders?

Welche Frage würdest du dir stellen? Beantworte sie.

Ich würde Sie mir nicht stellen, sondern ich stelle sie mir sehr oft.

Bin ich mit meinem Leben zufrieden und glücklich?

Antwort: Ja, denn wenn ich es nicht bin versuche ich daran zu arbeiten und prüfe die Möglichkeiten die mir ein zufriedenes und glückliches Leben ermöglichen.

Und ja, es gelingt 🙂

Herzlichen Dank für das schöne Interview!

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Interview mit einem Marketingprofi: Annika Leopold

inspirations-interview mit annika leopold1.pngAuch mit Annika verbindet mich ein gemeinsamer Arbeitgeber. Unsere Zusammenarbeit war nur von kurzer Dauer aber dafür umso erfrischender und sehr besonders.

So ist auch Annika – besonders. Weil sie tolle, innovative Ideen hat, echt viel weiß, nicht nach dem Standard geht, dabei unheimlich charismatisch, menschlich auftritt und mit der perfekten Prise Humor ausgestattet ist. Gespräche mit ihr sind nie langweilig sondern inspirierend und motivierend.

Annika arbeitet selbständig als Marketingprofi und bedient sämtliche Facetten des Marketingbereichs. Ihr Portfolio reicht vom Marketing Coaching über gesamte Projektbegleitungen sowie Interim Marketing und Schulungen wie auch strategisches Marketing. Außerdem wird sie ab Frühjahr 2017 eine Kreativwerkstatt eröffnen. Hier geht’s zu ihrer Website.

Ich freue mich sehr, dass sich Annika bereit erklärt hat ein Interview durchzuführen und sogar noch mehr Fragen beantwortet hat. 🙂

Welches war deine bisher größte Herausforderung?

Ehrlich? Die größte und auch schönste Herausforderung in meinem Leben waren und sind bis jetzt meine beiden Kinder. Muttergefühle und Muttersein hatte ich sowohl gefühlstechnisch als auch aufgabentechnisch völlig unterschätzt. Eine Herausforderung, an der ich täglich wachse!

Würdest du dich wieder selbständig machen?

Ja, in jedem Fall. Die Vielfalt an Themen, Menschen, Projekten, Locations und Aufgaben habe ich in der Form noch nie erlebt. Das Gefühl, etwas komplett selber in der Hand zu haben und schlussendlich Entscheider zu sein, in welche Richtung du gehst, ist schon sehr beflügelnd. Sicher gibt es auch ab und an Momente, wo ich mir manchmal wünsche, einfach nur „Teil von….“ zu sein. Aber die sind meist schnell wieder verflogen.

Welches war deine größte Lernerfahrung?

Dass Menschen tatsächlich eher über Maulwurfshügel stolpern als über Berge.

Welcher ist der beste Rat, den du bekommen hast?

Der beste Rat, den ich je bekommen habe, ist der meiner Mutter: „Wenn du eine Sache nicht ändern kannst, dann ändere deine Einstellung dazu.“ Er hat mir sowohl im privaten als auch beruflichen Bereich extrem viele (Herzens-)Türen geöffnet. Und vor allem hat er dazu geführt, dass ich mit vielen Situationen wesentlich besser und großherziger umgehen kann als früher.

Welchen einen Ratschlag würdest Du einem Neugeborenen für sein Leben mitgeben?

Follow Your Bliss!

Was inspiriert dich?

  • Unkonventionelle Querdenker
  • Menschen mit dem Blick für das Wesentliche
  • Macher, die Mut haben, zu machen und nicht nur zu reden
  • Raffinierter Wortwitz
  • Einfach schöne, spirituelle Umgebungen, seien es Räumlichkeiten, Landschaften, Szenetreffs oder Teile der Natur

Wofür bist du dankbar?

Ich bin dankbar dafür, dass „Kopf, Herz und Hand“ bei mir gut miteinander können, meine Familie gesund ist und dass mein enges Umfeld mir den Freiraum gibt, den ich brauche. So kann ich gestalten, lieben, leben und lachen.

Was hast du mit den meisten Menschen gemeinsam?

Dass ich, wenn es zu bequem wird, aufhöre, gut zu sein.

Worin unterscheidest du dich von den meisten Menschen?

Ich habe einen kleinen Leberfleck hinter dem rechten Ohr. 🙂
Nein, im Ernst, ich glaube, ich bin gut darin, andere Menschen mitzuziehen und für eine Sache zu begeistern – auch in schwierigen Situationen.

Welche eine Sache in der Welt würdest du gern ändern?

Ich verabscheue jegliche psychische und physische Gewalt an Kindern, Tieren oder prinzipiell schutzlosen Geschöpfen, die nicht in der Lage sind, sich zu wehren.

Wann fühlst du dich am meisten in „deinem Element“, was liebst du?

Wenn ich eine Sache „wuppen“ muss und ein Team habe, das pragmatisch und leidenschaftlich bei der Sache ist!

Wie gehst du damit um, wenn etwas in deinem Leben nicht so funktioniert, wie du es dir vorstellst?

Das hängt ganz davon ab, was es ist. Meist gehe ich erst einige Zeit mit mir selbst schwanger und versuche herauszufinden, wo meine Pain Points liegen und was ich ändern kann. Dann beziehe ich natürlich meine engen Vertrauten oder die entsprechenden Akteure mit ein und manchmal wirkt das schon an sich reinigend. Mir liegt es nicht, über einen langen Zeitraum unzufrieden zu sein, ich weiß meist relativ schnell, was ich ändern muss. Ab und zu brauche aber auch ich mal den Tritt in den Allerwertesten 🙂

Stimmt dein Kindheitstraumberuf mit dem überein, was du jetzt tust?

Nein, ganz und gar nicht. Ich wollte immer Tierärztin werden. Das wäre heute das, was ich am wenigsten könnte!

Welche Frage würdest du dir stellen? Beantworte sie.

Frage: „Wann gehst du denn mal wieder zum Sport?“ Antwort: „Morgen.“ 🙂

Vielen Dank für das tolle Interview. 🙂

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Interview mit einem Coach: Katja Kunz

inspirations-interview mitkatja kunz1.pngMit Katja verbinde ich nicht nur denselben Arbeitgeber sondern auch eine unheimlich offene, positive und empathische Frau, die mit viel Tiefgang und Menschenverstand an das Leben heran geht. An Katja schätze ich vor allem ihre Eigenschaft, Dinge wertschätzend auf den Punkt zu bringen und dabei immer wachsam und neugierig auf ihr Gegenüber zu sein.

Über Katja bin ich an meine Coaching-Ausbildung gekommen (Dr. Migge-Seminare) – sie hat ein Jahr vor mir ihre Ausbildung abgeschlossen. Sie arbeitet als Coach und Trainerin und gibt ihr Wissen als Lehrcoach und-trainer weiter. Hier geht’s zu Katjas Webseiten Kunz & Gut sowie Kunz & Kaos.

Ich freue mich sehr, dass sie sich an meiner Interview-Reihe beteiligt und den Startschuss dafür frei gibt:

1. Würdest du dich wieder selbständig machen?

Auf jeden Fall. Einen „normalen“ Job in einem Angestelltenverhältnis könnte ich mir nicht mehr vorstellen.  Das zu tun, worin ich meine Berufung sehe – Menschen auf Ihrem Lebensweg ein Stück zu begleiten, sei es als Coach oder Trainerin – erfüllt mich sehr. Hinzu kommt die eigene Zeiteinteilung. Wenn ich meine Büro-Tage habe, genieße ich es auszuschlafen und dann lieber abends länger zu arbeiten oder meinen freien Tag auch mal unter der Woche zu nehmen und nicht unbedingt an einem Sonntag.

2. Welches war deine größte Lernerfahrung?

Eine meiner größten Lernerfahrungen ist, dass ich nicht alles perfekt machen muss, um gut und wertvoll zu sein, einfach weg von diesem Perfektionismus-Gedanken zu kommen. Was ist perfekt? Das objektive „Perfekt“ gibt es einfach nicht, nur ich setze mir die Messlatte für „perfekt“ – und außer mir kennt diese keiner. Ich habe also für mich gelernt, dass es gut ist, dass ich einen gewissen Anspruch an mich habe, und dass es darüber hinaus auch in Ordnung ist, wenn ich diesen Anspruch auch mal nicht erfülle, denn aus meinen Fehlern lerne ich und mache Erfahrungen, die mich weiter bringen. Richard Branson sagt so schön: „Do not be embarrassed by your failures, learn from them and start again.“

3. Welchen einen Ratschlag würdest Du einem Neugeborenen für sein Leben mitgeben?

Es gibt eine Geschichte von John Lennon:

„Als ich fünf Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass es das Wichtigste im Leben sei glücklich zu sein. Als ich in die Schule kam, baten sie mich aufzuschreiben, was ich später einmal werden möchte. Ich schrieb auf „glücklich“. Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden. Ich antwortete ihnen, dass sie das Leben nicht richtig verstanden hätten“.

Ich würde einem Neugeborenen deswegen sagen, lebe ein glückliches Leben, bleib bei dir, höre auf dein Herz und Bauchgefühl, interessiere und verbinde dich mit anderen Menschen, mache das, was gut für dich ist und lass dich nicht davon abbringen, nur weil andere anders darüber denken. Sei immer neugierig auf dich, auf andere, auf das Leben.

4. Was inspiriert dich?

Mich inspirieren Menschen, die „ihr Ding“ machen, ohne darüber nachzudenken, was „man“ oder „die Gesellschaft“ denkt, was richtig ist, die ihr Leben genießen können und im Hier und Jetzt sind. Menschen, die sich für andere einsetzen ohne sich selbst dabei zu vergessen. Mich inspirieren auch Orte, die für mich eine spezielle Energie haben, wie z.B. London, die Toskana, der Starnberger See, die Berge und weite Strände mit Blick auf das Meer.

5. Wofür bist du dankbar?

Ich bin für sehr vieles dankbar. Besonders dankbar bin ich für die Menschen um mich herum, die immer zu mir halten, in guten und in schlechten Zeiten, allen voran meine Eltern und meine Freunde. Ohne sie wäre ich wohl nicht diejenige, die ich heute bin. Dankbar bin ich auch für die tollen Erfahrungen, die ich auf meinem Weg zur Selbstständigkeit machen durfte, die vielen wertvollen Momente während meinen Ausbildungen und die Menschen, die ich dort getroffen habe und die mich immer noch begleiten. Und oft denke ich, dass vieles Alltägliche als selbstverständlich genommen wird. Deswegen bin ich auch oft einfach dankbar darüber, dass ich gesund bin, dass die Sonne scheint, wenn ich morgens aufwache, dass ich in einer der schönsten Städte der Welt wohnen darf (München) und über die Musik, die ich liebe.

6. Was war dein größter Aha-Moment?

Ich hatte schönerweise viele Aha-Momente in meinem Leben. Einer der größten war wohl in 2013, als ich noch in Teilzeit fest angestellt war und der Job zum Jahresende auslief. Ich fragte mich damals, ob ich danach den Sprung in die komplette Selbstständigkeit wagen sollte oder nicht. Ich hatte ein Gespräch (im Nachhinein würde ich fast sagen ein Coaching) mit meinem NLP-Trainer. Wir hatten uns über Werte unterhalten, und ich durfte mir zu dem Zeitpunkt wieder klarer über meine werden. Ich verglich meine wichtigen Werte „Sicherheit“ und „Authentizität“ miteinander und merkte dabei recht schnell, dass die Authentizität mir wichtiger ist. Damit war die Entscheidung auf einmal gar nicht mehr so schwer: Der Weg in die komplette Selbstständigkeit war das einzig Richtige für mich.

7. Worin unterscheidest du dich von den meisten Menschen?

Ich glaube, was mich von den meisten Menschen unterscheidet ist, dass ich immer das Positive in allem sehe. Auch wenn mir etwas Unschönes passiert und ich darüber erstmal traurig oder wütend bin, frage ich mich recht schnell, was das Gute daran ist, dass das jetzt passiert ist. Mir hilft das, aus vielen Lebenslagen wieder mutig und mit Zuversicht herauszukommen. Ich habe dabei das Glück, dass mir diese Denkweise in die Wiege gelegt wurde. Und ich glaube, dass jeder das erlernen kann, wenn er möchte und bereit dazu ist.

8. Welche eine Sache in der Welt würdest du gern ändern?

Wenn es nur eine Sache sein darf, dann wäre es wohl, dass sich Menschen mit mehr Liebe, Respekt und Verständnis begegnen. Ich treffe oft auf Menschen, die glauben, dass das, was sie machen das einzig Richtige ist – das Leben, das sie führen, die Religion, die sie haben, etc. Wenn ich etwas ändern könnte, dann wäre es das: Jeder darf das Leben leben, das er möchte, und hat Verständnis und Respekt für jeden, der es anders macht. Ich denke, die Welt würde dadurch wesentlich friedlicher werden.

9. Wann fühlst du dich am meisten in „deinem Element“, was liebst du?

Ich liebe das Gefühl, wenn ich arbeite und es sich nicht nach „Arbeit“ anfühlt, wie manchmal bei einem Coaching oder Training. Das merke ich daran, dass ich mich danach „erfüllt“ fühle. Ich liebe Abende mit meinen Freunden, wenn die Zeit nur so verfliegt. Ich liebe die Momente, wenn ich am Strand liege und nur das Rauschen der Wellen höre, wenn ich im hektischen London in einem Café oder Pub sitze und die Menschen beobachte, wenn ich durch die Toskana fahre und mir die Sonne auf die Nase scheint.

10. Was bringt dich zum Lachen?

Ein gutes, wertschätzendes und humorvolles Gespräch mit schlagfertigen Menschen und britischer Humor á la Monty Python.

Herzlichen Dank für das tief Einblick gebende Interview.

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Ankündigung: Inspirations-Interviews

inspirations-interviewsmit coaches.png

Ab Sonntag startet meine neue Serie – es wird in einem 2-wöchigen Abstand eine Interviewserie mit anderen Selbständigen, vor allem Frauen, geben um dir noch mehr Inspiration für dein Leben zu geben.

Es handelt sich dabei um Menschen, die ich persönlich kenne und mit denen ich bestimmte Dinge verbinde. Menschen,  die alle auf ihre Art etwas Besonderes in diese Welt tragen. Und dir Einblick in ihre Gedanken geben.

Ihr dürft gespannt sein. 🙂